DER FILM DER WOCHE

Wer wir sind und wer wir waren

Was passiert, wenn die Liebe eines Lebens zerbricht? Dieser Frage geht der Drehbuchautor und Regisseur William Nicholson in WER WIR SIND UND WER WIR WAREN auf den Grund und seziert darin die Beziehung eines Paares am lebendigen Leib.  Weiterlesen

Weitere Kinostarts am 29.07.2021

Jungle Cruise

Ein Film, der auf einem Fahrgeschäft in Disney World basiert? Das lässt erst einmal nichts Gutes erhoffen. Wie lange das Script zu JUNGLE CRUISE schon in Arbeit war, lässt sich nur vermuten. Die Attraktion existiert im kalifornischen Anaheim bereits seit der Eröffnung im Jahre 1955. Der Fluss hat seinen Lauf dort seitdem immer wieder verändert, 1971 kam er dann auch ins Walt Disney World Resort nach Florida, sowie 1983 ins Tokyo Disneyland und 2005 ins Hong Kong Disneyland.  Weiterlesen

Home

Bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert steht Franka Potente als Schauspielerin vor der Kamera, aber erst jetzt (wenn man von einem Kurzfilm 2006 absieht) zieht es sie hinter die Kamera. Mit HOME liefert sie ein starkes, atmosphärisch extrem dichtes Regiedebüt, das noch lange nachhallt.  Weiterlesen

Old

Der US-Regisseur M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) ist seit zwei Jahrzehnten bekannt für seine finalen Twists – verblüffende Pointen, die niemand so erwartet hat. Das stellt wohl jeden Filmkritiker vor ein großes Problem: Was darf ich verraten und was besser nicht? Auch „Old“ hat eine überraschende Wendung am Schluss: Doch wer von Anfang an konzentriert zugeschaut und zugehört hat, kann die Zielrichtung immerhin erahnen.  Weiterlesen

Die Adern der Welt

Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Das riesige Agrarland in Mittelasien ist inzwischen ins Zentrum großer Bergbauunternehmen gerückt. Angeblich liegen unter der Erde der Mongolei noch Bodenschätze im Wert von ein bis drei Billionen US-Dollar. Eine erschreckende Zahl! Schlimmster Nebeneffekt: Die einheimischen Nomaden werden von ihren angestammten Hochebenen vertrieben und müssen in den wenigen Städten des Landes ein karges Leben fristen.  Weiterlesen

Generation Beziehungsunfähig

Ein Film, zwei Meinungen! Helena Hufnagels Film GENERATION BEZIEHUNGSUNFÄHIG hat unsere Redaktion ein wenig gespalten. Während mein Kollege Jan-Barra Hentschel schwer genervt war, konnte ich dem Film wesentlich mehr abgewinnen, genau genommen war ich sogar schwer begeistert. Daher haben wir uns entschieden, statt einer klassischen Filmkritik ein Pro und Contra zu bringen. Beginnen wir mit der Sicht meines Kollegen: Weiterlesen

The Green Knight

Wie die Coen-Brüder liebt es der US-Regisseur David Lowery, bekannte Genres gegen den Strich zu bürsten. Nach eher zahmem Mainstream-Beginn („Elliot, der Drache“) drehte er mit „A Ghost Story“ den wohl ungewöhnlichsten Geisterfilm der Geschichte. Nach der mit viel Augenzwinkern inszenierten Robert-Redford-Komödie „Ein Gauner und Gentleman“ vertiefte sich Lowery auf Jahre in die Welt der Artus-Sagen. Jetzt kommt „The Green Knight“ ins Kino – und es ist natürlich kein gewöhnlicher Ritterfilm.  Weiterlesen

Alles ist Eins. Außer der 0

Mit ihrer Dokumentation ALLES IST EINS. AUSSER DER NULL setzen die Regisseure Tanja Schwerdorf und Klaus Maeck den Gründern des Chaos Computer Clubs ein Denkmal.  Weiterlesen

Censor

David Cronenberg hat es uns 1983 mit „Videodrome“ auf drastische Weise deutlich gemacht, wie VHS-Kassetten und Fernsehen sehr direkt und sehr brutal unser tägliches Leben beeinflussen können. Wir haben diese Ära zwar längst in Richtung DVD und Streaming-Dienst verlassen – doch der Horror bleibt. Die walisische Regisseurin Prano Bailey-Bond hat sich für ihren Debütfilm „Censor“ die wilden VHS-Jahre ausgesucht, wo in den Videotheken die blutigsten Filme heimlich unter dem Ladentisch verkauft und ausgeliehen wurden – und einen der ungewöhnlichsten Horror-Filme der jüngsten Zeit gedreht.  Weiterlesen

Cash Truck

Guy Ritchie liebt es, den Zuschauer lange im Dunkeln zu lassen. Auch in „Cash Truck“, dem Remake des französischen Thrillers „Cash Truck – Der Tod fährt mit“ von 2004, erreicht der britische Regisseur mit für ihn typischen Zeitsprüngen und Rückblenden, dass man eine Zeit lang über die Motive der Hauptperson rätseln muss: Welchen Beruf hat er eigentlich und was treibt ihn an?  Weiterlesen