UglyDolls

Kinostart: 03.10.2019

ab0 OT: UglyDolls (USA 2019)
Länge: 88 Minuten
Genre: Animation / Familie
Regie: Kelly Asbury
Drehbuch: Alison Peck
Darsteller: Deutsche Stimmen: Lina-Larissa Strahl, Jan-David Rönfeldt, Tilman Pörzgen, Tanja Geke, Florian Halm, Tilo Schmitz, Konrad Bösherz, Rubina Nath, Julia Meynen, Alice Bauer, Friedel Morgenstein, Luisa Wietzorek, Nina Queer, Grrit Schmidt-Foss, Santiago Ziesmer
Verleih: Tobis Film GmbH & Co. KG

Die UglyDolls sind Kuscheltiere, bei denen in der Spielzeugfabrik ganz schön was schief- gelaufen ist: Manch einem fehlt ein Auge, manch anderer hat dafür eins zu viel oder für ein strahlendes Lächeln einfach ein paar Zähne zu wenig abbekommen. Doch egal wie unperfekt die Uglys auch aussehen, an Spaß und Lebensfreude fehlt es ihnen in Uglyville wahrlich nicht. Nur die vorwitzige Moxy (im Original: Kelly Clarkson) glaubt fest daran, dass irgendwo da draußen noch viel mehr auf sie wartet. Darum überredet sie ihre bunten Freunde Lucky Bat, Wage, Babo und Ugly Dog, das vertraute Tal zu verlassen und eine Entdeckungsreise auf die andere Seite des Berges zu wagen. 

Ihr Weg führt sie zum „Institut für Perfektion“, wo makellose Puppen für den Einsatz in den Kinderzimmern der „Großen Welt“ trainiert werden. Moxy will sofort mitmachen, aber der strenge Ausbilder Lou (Nick Jonas) setzt alles daran, die UglyDolls schnell wieder loszuwerden. Doch so einfach gibt die mutige Moxy ihren Traum nicht auf, auch eines Tages von einem echten Kind geliebt zu werden…

Kritik

Mit den UGLYDOLLS bekommen endlich auch die hässlichen Puppen ihre Chance. Doch trotz positiver Botschaft fehlt dem Film ein wenig der Esprit…

„Glaub an Dich selbst“ und „Akzeptiere die anderen so, wie sie sind“ ist eine wundervolle Botschaft – gerade für die jüngeren Zuschauer. Damit sind die in Deutschland bislang noch recht unbekannten UGLYDOLLS in den USA immens bekannt und beliebt geworden. Und nachdem die Konkurrenz bereits den Trolls zu neuem „Merchandising-Leben“ verholfen, erhoffte man sich diesen Effekt sicherlich auch für diese Figuren. 

Doch der Film weist ein wesentliches Problem auf: Für ein Universum, dass die Andersartigkeit propagiert, ist der Film erstaunlich gewöhnlich geworden – ja geradezu generisch. Die Story scheint tatsächlich dem Handbuch des typischen Animationsfilms zu entstammen und weist nicht die geringste Besonderheit auf. Und die Figuren sind von Hässlichkeit Lichtjahre entfernt. Das alles passt dann irgendwie nicht so recht zu der eigentlichen Kernaussage. So bleibt UGLYDOLLS zwar ein niedlicher Animationsfilm, der das Herz am rechten Fleck trägt, viel mehr hat er am Ende dann aber leider auch nicht zu bieten. 

Bildergalerie

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 03.10.2019

Zwischen uns die Mauer

1986. Die siebzehnjährige Anna (Lea Freund) aus der westdeutschen Provinz fährt mit einer Jugendgruppe zum Begegnungstreffen nach Ostberlin. Dort lernt sie den rebellischen Pfarrerssohn Philipp (Tim Bülow) kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick – doch die schwer verliebten Teenager aus Ost und West werden getrennt durch die scharf bewachte deutsch-deutsche Grenze. Nicht nur Weiterlesen

Deutschstunde

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Siggi Jepsen (Tom Gronau), ein junger Mann, muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen Weiterlesen

We Have Always Lived in the Castle

Merricat (Taissa Farmiga) lebt mit ihrer Schwester Constance (Alexandra Daddario) und ihrem Onkel Julian zusammen. Die Drei sind Überlebende einer Arsenvergiftung, die vor fünf Jahren sämtliche anderen Familienmitglieder dahingerafft hat. Wenn es darum geht, ihr Grundstück mit „Flüchen“ zu beschützen, erweist sich Merricat als besonders kühn und einfallsreich. Und einmal abgesehen davon, dass die Leute Weiterlesen

Gemini Man

Der Elite-Auftragskiller Henry Brogan (Will Smith) sieht sich plötzlich selbst im Zentrum der Verfolgung durch einen mysteriösen jungen Agenten, der scheinbar jeden einzelnen seiner Schritte vorhersehen kann. 

Skin

Bryon Widner (Jamie Bell) trägt den Hass tief im Herzen und sichtbar auf der Haut. Seine zahlreichen Tätowierungen überziehen Körper, Gesicht und kahlrasierten Schädel – eingebrannte Verbildlichungen seiner Gewalttaten und Zeugnis einer von Hass und Unmenschlichkeit geprägten rechtsradikalen Gruppierung, angeführt von seinen Zieheltern „Ma“ Shareen (Vera Farmiga) und „Pa“ Fred Krager (Bill Kamp).