Godzilla Minus Zero

05.11.2026

Mit gewaltigen Schritten kehrt in GODZILLA MINUS ZERO eine Kinoikone zurück: Godzilla – oder „Gojira“, wie das echsenartige Filmmonster aus Japan im Original eigentlich heißt. Schlappe 118,5 Meter misst er diesmal. Von seiner ursprünglichen Faszination hat er auch in seinem achtunddreißigsten offiziellen Film nichts eingebüßt.

GODZILLA MINUS ZERO wurde mit IMAX-zertifizierten Digitalkameras gedreht und bringt uns zurück ins Jahr 1949: Japan hat vier Jahre zuvor bedingungslos kapituliert. Seit den Ereignissen aus „Godzilla Minus One“, an dessen Ende der Titan wieder im Pazifik verschwand, sind zwei Jahre vergangen.

Kenner und Fans wissen: Godzilla ist nicht allein. Wohl ursprünglich aus dem Weltall auf der Erde gelandet, ist ein zweites Ungeheuer aus einem Kokon geschlüpft und tobt sich in Nippon aus. Dieses Wesen besitzt einen ähnlichen zerstörerischen Hitzestrahl wie Godzilla, kann aber auch fliegen und erinnert so zu Beginn des Films an einen Drachen.

Von den Mitarbeitern des Sonderbüros für Katastrophenschutz Ghidorah getauft, richtet der Neue in Matsumoto, in der Präfektur Nagano, mitten auf der Hauptinsel Honshu gigantische Schäden an, die sehr viele zivile Opfer fordern. Professor Kenji Noda (Hidetaka Yoshioka), der Leiter der japanischen Katastrophenhilfe, muss schnell Abhilfe schaffen.

Noch schläft das Ungeheuer – eine Gelegenheit zum Angriff. Doch die Zeit drängt: Ghidorah könnte jederzeit erwachen und erneut zuschlagen. Noda stellt mit Hilfe der US-Truppen, die in Japan die Oberherrschaft haben, eine Gruppe ehemaliger Kamikaze-Piloten zusammen, die den ruhenden Ghidorah bombardieren sollen, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Abseits der Monsterkämpfe erzählt GODZILLA MINUS ZERO auch von einem schwierigen Neuanfang: Der Ex-Kamikaze-Pilot Koichi Shikishima (Ryūnosuke Kamiki) und seine Frau Noriko (Minami Hamabe) versuchen verzweifelt, mit der traumatisierten kleinen Akiko (Sae Nagatani) in der total veränderten Nachkriegswelt eine funktionierende Patchwork-Familie aufzubauen. Leichter gesagt als getan, denn Ghidorahs Zerstörungswut wirft alles über den Haufen. Koichi meldet sich freiwillig für das Himmelfahrtskommando gegen Ghidorah. Doch selbst sein fliegerisches Können verhindert nicht das Desaster: Der Angriff verschärft die Bedrohung nur noch.

Alle Offiziellen haben Ghidorah völlig unterschätzt; deshalb muss ein noch ambitionierterer Plan her: Frei nach dem Motto „Der Feind meines Feindes ist in der Not mein bester Freund“ beschließt man, Godzilla zu wecken, damit er sich mit dem Feind prügelt…

Wenn zwei sich streiten, dann leiden meist alle anderen drumherum. Dieses politische Motiv steckt in GODZILLA MINUS ZERO bereits im Plan der Verantwortlichen: Um eine Bedrohung zu bekämpfen, entfesseln sie die nächste. Im bombastischen Schlachtengetümmel droht dieser Gedanke allerdings unterzugehen.

Der Film ist nichts für zarte Gemüter, denn so wie jetzt hat man die aufrecht gehende Riesenechse noch nie gesehen. Egal, wo die massiven Beine durch Japan stapfen: Kein Stein bleibt auf dem anderen. Die imposante Kultfigur mit ihren aufrecht stehenden, zackigen Rückenplatten wurde optisch grundüberholt. Die Schnauze ist wieder etwas runder, der legendäre Hitzestrahl runderneuert und der lange Schwanz fungiert wie eine Art todbringender Morgenstern, der schwingend gegen alles und jeden eingesetzt wird. Auch sein Erzfeind Ghidorah hat im Verlauf des Kampfes seine Überraschungen parat, die wir hier auf Wunsch des Verleihs nicht verraten. Die Fans sollen selbst entdecken, was sich die Macher an Neuheiten ausgedacht haben.

Groß, größer, Godzilla: Laut brüllend erhebt sich der König aller Monster erneut und läutet offiziell den Kino-Blockbuster-Winter 2026 ein. Mit GODZILLA MINUS ZERO bekommen Fan ein opulentes Monsterspektakel im Steampunk-Look – inklusive gewaltigen Zerstörungsbildern und einem Godzilla, der seine Gegner buchstäblich überragt.

Trailer

ab12

Originaltitel

Godzilla Minus Zero (Japan 2026)

Länge

135 Minuten

Genre

Science-Fiction

Regie

Takashi Yamazaki

Drehbuch

Takashi Yamazaki

Kamera / Bildgestaltung

Kozo Shibasaki

Darsteller

Ryūnosuke Kamiki, Minami Hamabe, Yuki Yamada, Kuranosuke Sasaki, Jun Kunimura, Miō Tanaka, Sakura Andō, Masami Nagasawa, Min Tanaka, Hidetaka Yoshioka

Verleih

Plaion Pictures GmbH

Filmwebsite

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