Submission

Kinostart: 19.09.2019

ab12 OT: Submission (USA 2018)
Länge: 106 Minuten
Genre: Drama
Regie: Richard Levine
Drehbuch: Richard Levine, basierend auf dem Roman von Francine Prose
Darsteller: Stanley Tucci, Addison Timlin, Kyra Sedgwick
Verleih: Kinostar Filmverleih GmbH

Der Schriftsteller und Professor Ted Swenson (Stanley Tucci) lebt in einer glücklichen wie harmonischen Ehe. Doch als ihm die junge Angela Argo (Addison Timlin), eine ambitionierte Studentin der Literatur, den Kopf verdreht, treten plötzlich alle seine ungelösten persönlichen Konflikte geballt zu Tage. 

Kritik

Immer mal wieder kommt ein Film in die Kinos, in der ein Professor eine Affäre mit einer Studentin beginnt. Dieses Mal ist Stanley Tucci an der Reihe…

Im vergangenen Jahr war Stanley Tucci zu Gast beim Edinburgh International Film Festival und während eines sogenannten In-Person-Events fühlt ihm eine Journalistin neunzig Minuten auf den Zahn. Dabei stellte sich Tucci als äußerst sympathisch heraus. Nicht dass ich zu dem Zeitpunkt etwas anderes erwartet hätte, aber so selbstreflektiert und über sich selbst lachend geben sich leider nur wenige Hollywood-Stars. Auf die Frage, warum er manche dubiosen Rollen überhaupt angenommen habe, antwortete der 58-jährige, dass man nun mal die eine oder andere Rolle annehmen müsse, um zum einen die Miete zahlen zu können und zum anderen in der Lage zu sein, auch Herzensprojekte ohne große Gage umsetzen zu können. 

SUBMISSION scheint dabei eher zu den Pflichtrollen zu gehören, denn eigentlich bietet der Film nichts, was man nicht schon mal so – oder vielleicht sogar besser – irgendwo anders gesehen hätte. Überraschungen sind hier leider vollkommen fehl am Platze und so plätschert der Film einfach nur so vor sich hin. Das Zusammenspiel mit Addison Timlin, die ich ebenfalls vor ein paar Jahren in einem wunderbaren Film in Edinburgh sehen durfte, ist jedoch eines der Highlights von SUBMISSION. An ihre starke Leistung in LITTLE SISTER kommt sie hier allerdings nicht heran.

So bleibt SUBMISSION ein typischer Vertreter seines Genres, der sich zwar solide entfaltet und von seinen Darstellern profitiert, am Ende aber leider in der Durchschnittlichkeit versinkt. Kann man sehen, muss man aber nicht.

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Filmplakat

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