Shaun das Schaf

Spuk im Kürbisfeld

01.10.2026

Ein wollig-wilder Halloween-Spaß kommt da aus den Aardman-Studios über den Ärmelkanal: SHAUN DAS SCHAF – SPUK IM KÜRBISFELD macht genauso viel Spaß wie alle bisherigen Knet-Meisterwerke…

Halloween steht vor der Tür! Da sind Shaun und seine bewollten Freunde natürlich außer Rand und Band. Doch dann zerstört der Farmer plötzlich das heimlich von den Schafen angelegte Kürbisfeld. Was nun? Da muss es doch eine Lösung geben, denkt sich Shaun und wird alsbald zum Forscher. Doch dann verschwindet der Farmer und ein unheimliches und verdammt haariges Monster sucht die Mossy-Bottom-Farm heim. Das Chaos ist perfekt – aber anders kennen wir die Farm-Bewohner ja auch gar nicht. Lasst das Abenteuer beginnen!

Das berühmteste Schaf der Stop-Motion-Geschichte ist zurück, und vermutlich gibt es kaum jemanden, der sich nicht darauf freut. Für SHAUN DAS SCHAF – SPUK IM KÜRBISFELD haben sich die Regisseure Steve Cox und Matthew Walker wieder einmal eine ganz besondere Geschichte ausgedacht. Man kann sich nur ausmalen, wie viel Spaß das Team im Studio bei dieser abgefahrenen Geschichte hatte.

Natürlich ist die Tricktechnik erneut auf höchstem Niveau – alles andere hätte uns auch mehr als verwundert. Doch den Machern gelingt es auch nach 190 Episoden (in der Regel sieben Minuten lang) und zwei abendfüllenden Spielfilmen („Shaun das Schaf – Der Film“ und „Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm“) immer noch, mit neuen Ideen um die Ecke zu kommen.

Erstaunlich ist zudem immer wieder, dass der Humor nach wie vor ohne Sprache auskommt und selbst bei 80 Minuten Länge noch fabelhaft funktioniert. Man könnte jetzt anmerken, dass SHAUN DAS SCHAF – SPUK IM KÜRBISFELD stellenweise ein wenig durchhängt, aber dieser Gedanke ist so schnell wieder verflogen, weil umgehend wieder der nächste Brüller-Gag anklopft. Denn was die beiden Drehbuchautoren Mark Burton und Giles Pilbrow hier abliefern, ist weitaus mehr als nur eine bloße Aneinanderreihung von Slapstick-Szenen. Nein, während sich die ganz Kleinen über genau diesen Humor amüsieren, finden die Erwachsenen so viele Anspielungen auf klassische Science-Fiction- und Horror-Klassiker, dass man mit dem Zählen gar nicht hinterherkommt.

Überraschend tiefgründig ist dieses Mal auch die Figur des Farmers gelungen, der mit seinem schütteren Haar hadert und sich an seine famose Disco-Zeit erinnert. Dass er dabei nicht zur reinen Witzfigur verkommt, ist den Autoren besonders hoch anzukreiden und zeugt wieder einmal von ihrer warmherzigen Figurenzeichnung, die quasi zum Markenzeichen der Aardman-Studios geworden ist.

Die eindrucksvolle Kameraarbeit von Charles Copping fängt das schaurig-schöne Setting mit Bravour ein, während der Score von Natalie Holt gekonnt zwischen augenzwinkerndem Grusel und rasanter Action changiert. Und wenn man sich als Zuschauer einmal wieder ins Gedächtnis gerufen hat, wie viel Arbeit in einem solchen Stop-Motion-Film steckt, dann möchte man am liebsten durch die Leinwand steigen und alle Mitwirkenden einmal kräftig in den Arm nehmen.

SHAUN DAS SCHAF – SPUK IM KÜRBISFELD ist genau das, was wir alle in diesen unschönen Zeiten brauchen: eine herzerwärmende Geschichte, voll von diesem skurrilen britischen Humor und einer gesunden Prise Halloween-Spuk. Ein absoluter Pflichttermin für die ganze Familie. Bevor der Film in die deutschen Kinos kommt, feiert er seine Deutschlandpremiere in der „Junior“-Sektion beim Filmfest Hamburg.

Trailer

Im Rahmen der Berichterstattung
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Originaltitel

Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom (Großbritannien 2026)

Länge

80 Minuten

Genre

Abenteuer / Animation / Familie

Regie

Steve Cox, Matthew Walker

Drehbuch

Mark Burton, Giles Pilbrow

Kamera / Bildgestaltung

Charles Copping

Original-Stimmen

Justin Fletcher, John Sparkes, Nina Sosanya, Paul Whitehouse, Dani Dyer, Roman Kemp

Verleih

Studiocanal GmbH

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