Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer

Kinostart: 30.05.2019

ab6 OT: Missing Link (USA 2018)
Länge: 95 Minuten
Genre: Animation
Regie: Chris Butler
Drehbuch: Chris Butler
Darsteller: Originalstimmen: Hugh Jackman, Zach Galifianakis, Zoe Saldana, Emma Thompson, Timothy Olyphant, Deutsche Stimmen: Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka, Collien Ulmen-Fernandes
Verleih: Entertainment One Germany GmbH

Der charismatische Sir Lionel Frost (Christoph Maria Herbst) hält sich selbst für den weltführenden Erforscher von Mythen und Monstern. Um diesem Anspruch auch gerecht zu werden, begibt er sich auf eine Reise mit dem Ziel, die Existenz des legendären Vorfahren des Menschen, des sagenumwobenen „Missing Link“, zu beweisen. 

Und tatsächlich wird er fündig: Das Wesen, das er Mister Link tauft, entpuppt sich als harmlose, überraschend clevere und gefühlvolle Kreatur. Mister Link (Bastian Pastewka) ist der Letzte seiner Art und deswegen sehr einsam. Doch er hat noch eine Hoffnung: An einem sagenumwobenen Ort namens Shangri-La sollen einem Gerücht nach entfernte Verwandte von ihm leben! Sir Lionel muss nicht lange überredet werden und die beiden ziehen gemeinsam los. Unterstützt werden sie dabei von Adelina Fortnight (Collien Ulmen-Fernandes), einer unabhängigen und klugen Abenteurerin, die im Besitz der einzigen Karte ist, die sie zu ihrem Ziel führen kann. Und so begibt sich das ungleiche Trio auf eine turbulente Reise ans andere Ende der Welt, um Mister Links Verwandte aufzuspüren. Doch Gefahren lauern an jeder Ecke, denn hinterhältige Bösewichte wollen die Mission um jeden Preis zum Scheitern bringen…

Kritik

Fast wäre MISTER LINK – EIN FELLIG VERRÜCKTES ABENTEUER in einem Desaster geendet – doch dann kam die deutsche Synchro um die Ecke…

Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht der größte Freund von synchronisierten Filmen bin, weil zumeist jede Menge Charme des Originals auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig habe ich aber auch einen Heidenrespekt vor deutschen Synchronstudios, die oftmals vor eigentlich unlösbaren Aufgaben stehen. Und machmal, da machen sie einen Film sogar besser…

Wenn man sich die Originalversion des Films anschaut, dann wirkt die Geschichte irgendwie fad und langweilig. Überhaupt kein Vergleich zu früheren Laika-Produktionen wie beispielsweise CORALINE oder PARANORMAN. Ich war durchaus versucht, den Film schlecht zu bwerten. Doch dann kam die deutsche Fassung und aufgrund verschiedener Empfehlungen habe ich ihn mir noch einmal angeschaut. Und siehe da, die deutsche Fassung wartet mit Witz und richtig guten Dialogen auf. Zwar kann das den Film auch nicht zu einem Meisterwerk machen, aber immerhin kommt man positiv überrascht aus der Vorstellung. 

Also feiern wir an dieser Stelle das wunderbare Synchronstudio, das diesen Film eindrucksvoll „gerettet“ hat. Bravo!

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Filmplakat

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