High Life

Kinostart: 30.05.2019

ab16 OT: High Life (Deutschland / Frankreich / Großbritannien / Polen 2019)
Länge: 113 Minuten
Genre: Drama / Science-Fiction
Regie: Claire Denis
Drehbuch: Claire Denis, Jean-Pol Fargeau, Geoff Cox
Darsteller: Robert Pattinson, Juliette Binoche, André Benjamin, Mia Goth, Agata Buzek, Lars Eidinger, Claire Tran, Ewan Mitchell, Gloria Obianyo, Jessie Ross
Verleih: Pandora Film GmbH & Co. Verleih KG

In den Tiefen des Weltalls. Jenseits unseres Sonnensystems. Monte (Robert Pattinson) und seine Tochter Willow (Jessie Ross) leben zusammen an Bord eines Raumschiffs, Raumschiff Nummer 7. Steuerungslos und gänzlich isoliert schweben sie durchs All, der Tag nur gegliedert durch Reparaturarbeiten und tägliche Statusreports an die Erde. Sie sind Teil einer experimentellen Mission, die außer Monte und Willow niemand überlebt hat.

Eine Gruppe zum Tod verurteilter Straftäter hat ein Angebot des Staates angenommen: Lebenswichtige Energieressourcen im All zu finden und im Gegenzug dafür die Strafe erlassen zu bekommen. Ein trügerischer Deal. Und für die Crew eine Reise ohne Wiederkehr. So nähern sich auch Vater und Tochter ihrem letzten und unausweichlichen Ziel – dem Schwarzen Loch, dem Ende von Zeit und Raum.

Kritik

Vielen sehen in den Filmen von Claire Denis hochinteressante Beobachtungen der menschlichen Gesellschaft. Mich hat HIGH LIFE jedoch einfach nur genervt…

Robert Pattinson, Juliette Binoche, Lars Eidinger, Mia Goth – was für eine wunderbare Besetzung, dachte ich mir nach der ersten Ankündigung. Entsprechend habe ich mich auf den Film gefreut, zumal mir außerdem das Sci-Fi-Genre durchaus zusagt. Tja, und wer mit hohen Erwartungen ins Kino geht, der kann mitunter auch bitter enttäuscht werden. 

Das kammerspielartige Vortragen der recht faden Geschichte hat dann ihr Übrigens getan: Ich fand partout keinen Zugang zu dieser Geschichte. Ist mir vielleicht irgendetwas entgangen? Habe ich irgendetwas verpasst? Zumindest kam es mir mehr und mehr so vor, je weiter der Film voran schrat. 

Den letzten Rest hat mir dann aber eine unfassbar dämlich Samenraub-Szene gegeben. Ab diesem Zeitpunkt war der Film erst recht für mich gelaufen. Wer auch immer in der Geschichte dieses Films eine Botschaft oder sonst irgendetwas entdeckt hat, der darf sie gerne behalten. Ich bin an dieser Stelle raus. Tschüss.

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Filmplakat

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