Verachtung

Kinostart: 20.06.2019

ab12 OT: Journal 64 (Dänemark / Deutschland 2018)
Länge: 119 Minuten
Genre: Thriller
Regie: Christoffer Boe
Drehbuch: Bo Erhard Hansen, Nicolaj Arcel, Mikkel Nørgaard, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jussi Adler-Olsen
Darsteller: Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Johanne Louise Schmidt, Fanny Leander Bornedal, Anders Hove, Elliott Crosset Hove
Verleih: NFP Marketing & Distribution GmbH

Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und sein Assistent Assad (Fares Fares) werden mit einem schaurigen Tatort konfrontiert: in einem verlassenen Apartment haben Handwerker drei mumifizierte Leichen gefunden – sie sitzen an einem gedeckten Tisch, an dem ein vierter freier Platz auf einen weiteren Gast wartet. Wer sind die Toten, und für wen ist der Platz bestimmt? 

Die Spur führt Mørck und Assad zu einer Frauenklinik auf einer verlassenen Insel. Die grausamen Experimente, die hier an den Patientinnen durchgeführt wurden, sind ein dunkles Kapitel, das bislang als abgeschlossen galt. Doch Mørck und Assad finden Hinweise, dass die Täter von damals immer noch am Werk sind – und sie haben nicht viel Zeit, um weitere Morde und Übergriffe zu verhindern…

Kritik

Mit VERACHTUNG legt die Jussi-Adler-Olsen-Reihe ihr großes Finale vor… 

Bislang konnten alle Filme der Reihe mit Nikolaj Lie Kaas und Fares Fares als Ermittler des Dezernats Q überzeugen. Jetzt kommt VERACHTUNG nach diversen Verschiebungen endlich in die deutschen Kinos. Eigentlich ein schlechtes Zeichen, möchte man doch vermuten, dass der Verleih mit dem Film unzufrieden ist und ihn deshalb immer wieder im Startkalender nach hinten verschoben hat.

Doch weit gefehlt, denn auch der vierte Teil ist wieder äußerst spannend inszeniert und überzeugt auf ganzer Linie. Das einzig Unverständliche ist hier, dass man die Reihe nach dieser Ausgabe einfach so beendet, schließlich ständen noch weitere Romane von Jussi Adler-Olsen bereit. 

Auch dieser Teil ist wieder eine dänisch-deutsche Co-Produktion, die sowohl in Stockholm, als auch in Hamburg gedreht wurde. Dieses Mal durften wir sogar das Filmset besuchen (siehe Bildergalerie unten) und uns überzeugen, mit welcher Inbrunst an der Verfilmung gearbeitet wurde. Um so schöner ist es zu sehen, dass das Ergebnis nach seiner Premiere auf dem Filmfest Hamburg im vergangenen Oktober jetzt endlich auf den Leinwänden der Republik zu sehen sein wird. Spannend bis zur letzten Minute.

Bildergalerie

 

Bildergalerie Setbesuch

 

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 20.06.2019

Drei Schritte zu Dir

Stella (Haley Lu Richardson) ist eine 17-jährige, wie sie im Buche steht: Ihr Smartphone gibt sie nicht aus der Hand und am liebsten chattet sie mit ihren Freunden. Nur Platz zum Träumen bleibt ihr nicht, denn anders als normale Teenager, verbringt sie die meiste Zeit unter strenger Beobachtung im Krankenhaus. Stella leidet an der unheilbaren Weiterlesen

Eine moralische Entscheidung

Als Kaveh Nariman bei einem nächtlichen Verkehrsunfall in Teheran ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie rammt, wird dabei der achtjährige Amir leicht am Kopf verletzt. Nariman, der als Gerichtsmediziner arbeitet, möchte sichergehen, dass es dem Jungen gut geht. Er drängt Amirs Vater Moosa, seinen verletzten Sohn direkt ins Krankenhaus zu bringen, bietet ihm sogar Geld Weiterlesen

Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich

Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an und Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in Weiterlesen

Brightburn – Son of Darkness

Was passiert, wenn ein Kind von einer anderen Welt auf der Erde landet – aber anstatt zu einem Helden für die Menschheit zu werden, sich als etwas sehr viel Böseres entpuppt? 

O Beautiful Night

Obwohl Juri (Noah Saavedra) jung ist, wird sein Leben von der Angst zu sterben beherrscht. Nächtliche Panikattacken sind ihm vertraut. Nur begegnet ihm diesmal ein düsterer Geselle (Marko Mandic), der behauptet, der leibhaftige Tod zu sein. Es beginnt ein faustisch-bizarrer Trip durch die Nacht, bei dem sich Juri in Nina (Vanessa Loibl) verliebt, und am Weiterlesen