Scary Stories to Tell in the Dark

Kinostart: 31.10.2019

ab16 OT: Scary Stories to Tell in the Dark (USA 2019)
Länge: 107 Minuten
Genre: Horror
Regie: André Øvredal
Drehbuch: Dan & Kevin Hageman, Guillermo del Toro, Patrick Melton, Marcus Dunstan
Darsteller: Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush, Austin Abrams, Dean Norris, Gil Bellows, Lorraine Toussaint, Austin Zajur, Natalie Ganzhorn, Kathleen Pollard
Verleih: Entertainment One Germany GmbH

Amerika, 1968: In der Kleinstadt Mill Valley feiert man die Nacht der Nächte des Gruselns. Und was wäre an Halloween passender, als ein angebliches Geisterhaus auszukundschaften? Genau das beschließt eine Gruppe Jugendlicher und dringt in das verlassene ehemalige Anwesen der Familie Bellows am Rande der Stadt ein. Dort entdecken sie in einem Verließ ein mysteriöses handgeschriebenes Buch mit schaurigen Erzählungen, verfasst von einer gewissen Sarah Bellows. Die Teenager nehmen es mit, nicht ahnend, welches Unheil sie damit heraufbeschwören. Denn das Werk ist noch lange nicht vollendet und neue Geschichten erwecken die schrecklichsten Alpträume zum Leben… 

Kritik

Wir schreiben das Jahr 2019 und Halloween steht vor der Tür. Damit ist klar, was wir im Kino erwarten dürfen: Horror vom Feinsten, so wie bei SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK…

Natürlich ist das nicht der einzige Genre-Film, der am 31. Oktober in den deutschen Kinos startet, aber sicherlich der stärkste. Dabei erzählt Regisseur André Øvredal eigentlich überhaupt keine neue Geschichte. Nein, eine Handvoll Jugendliche, die ein Artefakt entdecken und damit durch Unwissen und Naivität allerlei böse Kreaturen zum Leben erwecken – das haben wir doch alles schon zig Mal auf der Leinwand gesehen. Und trotzdem ist SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK sehenswert.

Das liegt in erster Linie an seinen Darstellern, allen voran Zoe Margaret Colletti, die wir gerade erst im Nazi-Drama SKIN bewundern durften. Zusammen mit ihren jungen Co-Darstellern bringt sie eine erfrischende Natürlichkeit auf die Leinwand, von der sich andere Filme eine gehörige Scheibe abschneiden könnten. Denn der Film setzt – zum Glück – nicht auf einen Schockmoment nach dem anderen, sondern erweckt in uns Kinozuschauern eine Art Nostalgie – im positiven Sinne. So führt uns der Film irgendwie auch ein wenig in unsere eigene Vergangenheit zurück und lässt das Gefühl wiederauferstehen, das wir empfunden haben, als wir unseren ersten Horrorfilm gesehen haben. 

André Øvredal nimmt seine Figuren ernst und entführt uns auf eine wunderbare Reise, die wir so schnell nicht vergessen werden…

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