Nightlife

Kinostart: 13.02.2020

ab12 OT: Nightlife (Deutschland 2020)
Länge: 115 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Simon Verhoeven
Drehbuch: Simon Verhoeven
Darsteller: Elyas M'Barek, Palina Rojinsky, Frederick Lau, Leon Ullrich, Milena Dreissig, Caro Cult, Stephan Luca, Mark Filatov, Taneshia Abt, Nikola Kastner, Paul Wollin, Hendrik Heutmann, Lukas "Cossu" Steier, Julian Looman, Surho, Sugaipov, Andreas Schröders, Rauand Taleb, Matthias Brenner, Grit Boettcher, Nicholas Ofczarek
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Der Berliner Barkeeper Milo (Elias M’Barek) und seine Traumfrau Sunny (Palina Rojinsky) begegnen sich auf schicksalhafte Weise im Nachtleben und verabreden sich auf ein Date. Alles scheint perfekt zu laufen, doch als Milos chaotischer Freund Renzo (Frederick Lau) auftaucht, eskaliert der romantische Abend zu einer völlig verrückten Jagd durch das Berliner Nachtleben. Wenn Milo und Sunny dieses Date überstehen, kann ihre Liebe echt nichts mehr erschüttern… 

Kritik

Eine Partynacht, die im Chaos endet – eigentlich hat man das schon gefühlt hundert Mal und öfter im Kino gesehen. Doch NIGHTLIFE überrascht mit einer für eine Komödie ungewöhnlich guten und ausgewogenen Figurenzeichung…

Klar, man hätte auch schon vorher drauf kommen können, schließlich stammen Regie und Drehbuch von Simon Verhoeven, der zuletzt mit WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS mehr als überzeugen konnte. Auch hier legt Verhoeven einen auf den ersten Blick recht oberflächlichen Film hin, der sich im Nachhinein als durchaus clever entpuppt. Denn der Regisseur nimmt seine Figuren ernst und lacht mit ihnen, statt nur über sie. Mit einer gesunden Mischung aus überdrehtem Klamauk und ernsthaften Momenten gelingt es ihm, den Zuschauer in den Bann zu nehmen. 

Natürlich stimmt nicht alles in NIGHTLIFE. Hier und da gibt es ein wenig zu viel Handlung. So hätte man das Drehbuch durchaus noch ein wenig straffen können, aber das ist wirklich Nörgeln auf höchstem Niveau. Einzig der Handlungsstrang des (durchaus abgefahrenen) Schlager-Trios wirkt ein wenig wie ein Fremdkörper im Film. Aber vermutlich hat sich Verhoeven hier selbst nur einen kleinen Traum erfüllen wollen (er spielt selbst ein Drittel des Trios) und so sei es ihm gegönnt. Schließlich macht der Rest wirklich Spaß. Verdammt viel Spaß.

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Filmplakat

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