Mad Max: Fury Road

Kinostart: 14.05.2015

ab16 OT: Mad Max: Fury Road (Australien / USA 2014)
Länge: 121 Minuten
Genre: Action
Regie: George Miller
Drehbuch: George Miller, Brendan McCarthy, Nico Lathouris
Darsteller:

Tom Hardy, CHarlize Theron, Nicolas Hoult, Hugh Keays-Byrne, Nathan Jones, Josh Helman, Rosie Huntington-Whiteley, Riley Keough, Zoë Kravitz, Abbey Lee, Courtney Eaton, John Howard, Richard Carter, Sänger/Songtexter/Performer iOTA, Jennifer Hagan, Megan Gale, Melissa Jaffer, Melita Jurisic, Gillian Jones, Joy Smithers


Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Mad Max kann seine wilde Vergangenheit nicht vergessen und beschließt, dass er allein die besten Überlebenschancen hat. Dennoch gerät er in der Wüste an eine Gruppe Flüchtlinge in einem Kampfwagen – am Steuer sitzt die elitäre Herrscherin Furiosa. Die Gruppe ist aus der Zitadelle des Tyrannen Immortan Joe entkommen und hat ihm etwas Unersetzliches gestohlen. Also setzt der wütende Warlord seine Banden in Marsch, um die Rebellen zu verfolgen – ein temporeicher Straßenkrieg beginnt. 

Kritik

Vor fast genau 30 Jahren kam der dritte und bislang letzte Teil der MAD MAX Reihe in die Kinos. Jetzt kehrt Regisseur George Miller zu seiner Saga zurück – und erfindet einfach mal das Genre komplett neu.

Zugegeben, ich war extrem skeptisch, schließlich sollte der Film der Presse erst wenige Stunden (!) vor Filmstart gezeigt werden. Das deutet in der Regel darauf hin, dass ein Verleih mit einem Film unzufrieden ist und die negative Berichterstattung möglichst lange hinauszögern will. Doch weit gefehlt. Spontan hat Warner eine weitere Vorführung – immerhin drei Tage vor Kinostart – angesetzt und das Presse-Embargo gelockert. So kam ich also heute in den Genuss, über den Reboot des Franchises zu urteilen.

Und so erstaunlich es auch klingen mag, aber Miller gelingt es, dem Action-Genre einen komplett neuen Impuls zu geben. Die Stunts, die Special Effects und das Setting – alles sieht unfassbar gut aus. Mit übersättigten Gelbtönen am Tage und eiskalten Blautönen in der Nacht kreiert Miller eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Man merkt nur allzu deutlich, dass Miller auf all das zurückgreift, was ihm damals noch nicht zur Verfügung stand.

Überraschend im positiven Sinne ist aber auch, dass die Frauen – allen voran Charlize Theron als Furiosa – hier weitaus mehr zu tun haben, als nur gut auszusehen. Nein, sie sind vielmehr entscheidend für den Fortgang der Handlung und erweisen sich ein ums andere Mal um Längen intelligenter als die Männer, die sie verfolgen. Man könnte MAD MAX: FURY ROAD beinahe schon als feministen-freundlich bezeichnen, aber das wäre dann vielleicht doch zu viel des Guten.

Einige Abstriche könnte man in Bezug auf die Handlung anmelden, doch auch hier gelingt George Miller etwas Außergewöhnliches. Obwohl eine wirkliche Handlung im klassischen Sinn im Prinzip nicht existent ist, hat man nach zwei Stunden trotzdem den Eindruck, eine (gute) Geschichte erlebt zu haben. Das muss man als Regisseur erst mal schaffen.

MAD MAX: FURY ROAD ist einer der selten Fälle, in denen ein Regisseur zu seinen Anfängen zurückkehrt und dabei zusätzlich noch etwas schafft, dass das Genre nachhaltig verändert – zu Recht schon jetzt DER Action-Film des Jahres!

 

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Filmplakat

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