Glass

Kinostart: 17.01.2019

FSK noch unbekannt OT: Glass (USA 2018)
Länge: 129 Minuten
Genre: Thriller / Fantasy
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Darsteller: Bruce Willis, Samuel L. Jackson, James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Spencer Treat Clark, Charlayne Woodard, Sarah Paulson
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Ob als 9-Jähriger Hedwig oder als Bestie, in SPLIT lebte Kevin Wendell Crumb (James McAvoy) seine multiple Persönlichkeit voll aus. Doch schon bald wird er es mit neuen Gegnern aufnehmen müssen, denn David Dunn (Bruce Willis) verfolgt jeden einzelnen Schritt von Crumbs übermenschlichem Wesen – der Bestie. Dabei drohen die Zusammenstöße von Gejagtem und Jäger immer weiter zu eskalieren. Gleichzeitig scheint aus dem Verborgenen heraus Elijah Price (Samuel L. Jackson) die Fäden des grausamen Spektakels in der Hand zu halten. Zudem verbirgt er Geheimnisse, die Dunn und Crumb zum Verhängnis werden könnten… 

Kritik

Mit GLASS legt M. Night Shyamalan jetzt das überraschende Finale seiner Trilogie vor. Doch kann er damit endlich einmal wieder überzeugen?

Als vor exakt zwei Jahren SPLIT in den deutschen Kinos anlief, hat vermutlich niemand geahnt, dass diese Geschichte im selben Universum spielt, wie Shyamalans Film UNBREAKBABLE. Erst durch eine kurze Szene mit Bruce Willis im Abspann wurden die Menschen hellhörig. Nun führt der Regisseur mit GLASS die Handlungsstränge seiner beiden Filme zusammen. 

Eigentlich hat Shyamalan mit all seinen Filmen eher weniger überzeugen können. An die Grandiosität seines Meisterwerks „The Sixth Sense“ konnte er leider nie wieder anschließen. Ähnlich verhält es sich leider auch mit GLASS, der zuerst einmal viel zu lang geraten ist. Ganze 129 Minuten benötigt der Film, um seine am Ende doch einfache Geschichte zu erzählen. Dadurch hängt der Film gerade im Mittelteil doch sehr durch, so dass man sich als Zuschauer immer wieder fragt, wann er denn nun endlich einmal auf den Punkt kommen mag. 

Die eigentliche Auflösung – die ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte – beschränkt sich dann auf ein paar wenige Minuten und am Ende stellt sich die Frage, ob sie die überlange Laufzeit überhaupt nötig hatte. Die Antwort ist ein klares Nein. Zwar ärgert man sich am Ende nicht über die verlorene Lebenszeit, für diesen ganzen Aufwand hätte man dann aber auch eine „größere“ Auflösung erwarten können. Schade eigentlich. 

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Filmplakat

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