Die Farbe des Horizonts

Kinostart: 12.07.2018

OT: Adrift (USA 2018)
Länge: 97 Minuten
Genre: Drama / Abenteuer
Regie: Baltasar Kormákur
Drehbuch: Aaron Kandell, Jordan Kandell, David Branson Smith
Darsteller: Shailene Woodley, Sam Claflin, Grace Palmer, Jeffrey Thomas, Elizabeth Hawthorne
Verleih: Tobis Film GmbH & Co. KG

Die lebenslustige Tami (Shailene Woodley) möchte am liebsten die ganze Welt erkunden. Kaum hat die junge Kalifornierin ihren Abschluss in der Tasche, lässt sie sich frei von allen Regeln von einem Traumziel zum nächsten treiben. Als ihr Weg sie schließlich nach Tahiti führt, lernt sie den attraktiven Segler Richard (Sam Claflin) kennen. Bis über beide Ohren verliebt entschließen sich Tami und Richard, gemeinsam in See zu stechen und sich in das Abenteuer ihres Lebens zu stürzen. Doch mitten auf dem Pazifik, 2000 Seemeilen vom nächsten Festland entfernt, geraten sie plötzlich in einen gewaltigen Hurrikan. Als Tami aus ihrer Ohnmacht erwacht, ist ihr Boot nur noch ein Wrack und Richard schwer verletzt. Ohne eine Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, beginnt für Tami ein Wettlauf gegen die Zeit: Kann sie sich und ihre große Liebe retten?

Kritik

Filme über Katastrophen auf dem offenen Meer hatten wir in letzter Zeit recht häufig im Kino. Jetzt gesellt sich auch Shailene Woodley in die illustre Reihe der Schiffbrüchigen, doch ihr Film DIE FARBE DES HORIZONTS kann überzeugen.

Dass Shailene Woodley zu den besten Nachwuchsdarstellerinnen zählt, wissen wir nicht erst seit ihrer Performance in der Divergent-Reihe. Nein auch in DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER hat sie uns vollends in Beschlag genommen. Nun also spielt sie ein junges, abenteuerlustiges Mädchen, das sich von ihren Träumen treiben lässt, sich dabei verliebt und auf hoher See um eben diese Liebe kämpfen muss. Das hört sich im ersten Moment recht kitschig an, doch das ist ein Irrtum. Denn dem isländischen Regisseur Baltasar Kormákur gelingt es, die notwendige Balance zu finden. Weder steht die Romance zu sehr im Vordergrund, noch die eigentliche Katastrophe. Seine Bilder finden irgendwie den bestmöglichen Mittelweg. 

Und so lässt man sich 97 Minuten treiben, hofft und bangt mit Woodley, ob sie denn diese Reise überleben wird. Das ist spannend und sehenswert zugleich, denn der Kameramann Robert Richardson leistet eine ganz hervorragende Arbeit. Wenn am Ende dann die große Überraschung folgt, dann ist man als Zuschauer entweder völlig verblüfft oder hat sie vielleicht bereits kommen sehen, wenn man gut aufgepasst hat oder die Buchvorlage kennt. Aber selbst dann ändert sich nichts daran, dass man soeben einen absolut sehenswerten Film erlebt hat.

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Filmplakat

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