DER FILM DER WOCHE

Je Suis Karl

Wie verführbar sind wir für die Parolen der rechten Populisten? Dieser Frage gehen der Regisseur Christian Schwochow und der Drehbuchautor Thomas Wendrich in ihrem Film JE SUIS KARL nach – und liefern damit einen der stärksten Filme dieses Jahres.  Weiterlesen

Weitere Kinostarts am 16.09.2021

Herr Bachmann und seine Klasse

Kein Film hatte bei der Berlinale für so viel Aufsehen gesorgt wie HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Maria Speth. Der verdiente Lohn: ein Silberner Bär als „Preis der Jury“. Ein 217 Minuten (!) langer Dokumentarfilm über einen Lehrer und seine Schüler – kann das funktionieren? Die klare Antwort ist ja, obwohl der Zuschauer viel Sitzfleisch braucht. Es gibt Phasen während der knapp vier Stunden, in denen wohl jeder denkt: Wann ist der Film endlich zu Ende?  Weiterlesen

Garagenvolk

Für ihren ersten langen Dokumentarfilm hat Regisseurin Natalija Yefimkina, 1983 als Kind russisch-ukrainischer Eltern in Kiew geboren und 1995 mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert, ein merkwürdiges Phänomen näher unter die Lupe genommen. In GARAGENVOLK verbringen die Menschen ihre Zeit tagsüber nicht in ihren angestammten Wohnungen sondern in liebevoll eingerichteten Garagen, die zweckentfremdet wurden: Es fehlen die Autos.  Weiterlesen

a-ha – The Movie

Achtung: Der Film startet bereits am 14.09. zum Geburtstag von Morton Harket!

Fast 40 Jahre nach ihrer Gründung füllen die norwegischen Popstars a-ha noch immer große Hallen. Doch wer glaubt, dass so etwas nur mit einer besonders starken Freundschaft zu schaffen ist, den belehrt A-HA – THE MOVIE eines Besseren.  Weiterlesen

Small World

Mit seinem Film SMALL WORLD möchte der polnische Regisseur Patryk Vega für einen „Aufschrei“ sorgen. Das gelingt ihm durchaus, allein schon weil es hier um den weltweiten Kinderhandel geht. Doch leider verzettelt er sich irgendwann so dermaßen, dass es beinahe schon ärgerlich wird.  Weiterlesen

Dune

Eines gleich vorweg: Der franko-kanadische Regisseur Denis Villeneuve („Prisoners“, „Sicario“) ist in meinen Augen der grösste Visionär des heutigen Kinos. Jeder seiner Filme – vom sperrigen, rätselhaften, noch auf französisch gedrehten „Maelström“ bis zu seinem bildmächtigen „Blade Runner 2049“ – sind visuelle Wunderwerke, die all das ausmachen, was wir als Spektakel auf der großen Leinwand erwarten. So war er genau der Richtige, um die mehrteilige Romanreihe „Dune“ von Science-Fiction-Autor Frank Herbert in Angriff zu nehmen. Weiterlesen