Aquaman

Kinostart: 20.12.2018

ab12 OT: Aquaman (USA 2018)
Länge: 144 Minuten
Genre: Action / Abenteuer / Fantasy
Regie: James Wan
Drehbuch: David Leslie Johnson-McGoldrick, Will Beall, Geoff Johns, James Wan
Darsteller: Jason Momoa, Amber Heard, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Dolph Lundgren, Yahya Abdul-Mateen II, Nicole Kidman, Ludi Lin, Temuera Morrison
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Um zwei Welten zu vereinen, muss sich der halb menschliche Atlanter Arthur Curry (Jason Momoa) einer Herausforderung stellen, die sowohl seine Kraft, als auch seine Stärke seiner Überzeugung infrage stellt: Er muss den verlorenen Dreizack von Atlan wiederbeschaffen. Nur der wahre König von Atlanis kann ihn bezwingen, doch um ihn überhaupt finden zu können, muss er sich mit Mera (Amber Heard), der Prinzession des Ozeanreichs Xebel verbünden und sich mit ihr auf eine tückische Reise über Land und See begeben. 

Die erste Hürde, die Arthur dabei überwinden muss, ist sein eigenes Desinteresse daran, die Lösung zu Jedermanns Problem zu sein – seien es die Atlanter oder die Menschen. Denn bislang gefiel ihm seine Rolle als mächtiger, aber einsamer Wolf, der seine eigenen Schlachten auf dem Wasser ausübte und die Verwicklung in jegliche Art eines globalen Bürgerkriegs vermieden hat. Doch nun muss er sich seinem Schicksal stellen, um herauszufinden, wer er wirklich ist: Verdient er es überhaupt, die ihm von Geburt an zustehende Königswürde anzunehmen?

Kritik

Gelingt DC mit AQUAMAN jetzt endlich die Kehrtwende? Oder enttäuscht auch dieses Superheldenabenteuer? Nun ja…

Das Wichtigste vorweg: AQUAMAN ist kein Totalausfall, wie beispielsweise BATMAN VS. SUPERMAN. Trotzdem aber muss DC noch sehr viel lernen. Der wesentlichste Kritikpunkt an AQUAMAN ist die Lauflänge: 144 Minuten sind für diese eigentlich doch recht einfache Geschichte viel zu lang. Schlachten, die einfach nicht zu einem Ende führen wollen, ermüden den Zuschauer zusehends. Dabei fängt es äußerst vielversprechend an. Die Einleitungsgeschichte, in der erzählt wird, wie Aquaman als Sohn eines Menschen und einer Atlanterin geboren wurde, ist spannend und mitreißend erzählt. Zudem sehen die Bilder und Special Effects wirklich verdammt gut aus. Doch dann entwickelt sich der Film zu einem seltsamen Mischwesen, dass sich nicht entscheiden kann, ob es nun ein Superheldenfilm sein möchte, oder eine Parodie davon. Gerade noch todernst, dann wieder vollkommen albern passt irgendwie nicht so recht zusammen. 

Jason Momoa steht die Rolle des AQUAMAN hingegen verdammt gut. Er überzeugt größtenteils und seinen Missmut, immer für die Probleme anderer verantwortlich sein zu müssen, verkörpert er glaubhaft.

Auch die Mythologie, die in AQUAMAN verpackt ist, weiß zu überzeugen. Und wenn man den Film um 30 bis 40 Minuten gekürzt hätte, wäre auch ein starker Gegenpol zu all dem Marvel-Kram entstanden. So bleibt dann doch nur ein überdurchschnittlicher Superheldenfilm zurück. Aber immerhin scheint DC so langsam den richtigen Weg zu finden… 

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