21 Bridges

Kinostart: 06.02.2020

ab16 OT: 21 Bridges (USA 2019)
Länge: 101 Minuten
Genre: Action
Regie: Brian Kirk
Drehbuch: Adam Mervis, Matthew Michael Carnaham
Darsteller: Chadwick Boseman, J.K. Simmons, Sienna Miller, Taylor Kitsch, Stephan James, Keith David, Alexander Siddig, Louis Cancelmi, Victoria Cartagena, Gary Carr, Morocco Omari, CHris Ghaffari, Dale Pavinski, CHristian Isaiah
Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

Nachdem in Manhattan acht Polizisten erschossen werden, erhält der in Ungnade gefallene New Yorker Police Detective Andre Davis (Chadwick Boseman) eine Chance zur Wiedergutmachung: Er soll die Täter schnappen. Bei seiner Jagd nach den Mördern kommt er schon bald einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur und schnell verwischen die Grenzen darüber, wer hier eigentlich wen jagt. Als sich die Situation in der Nacht weiter zuspitzt, greift die Polizei zu einer außerordentlichen Maßnahme: Zum ersten Mal in der Geschichte werden alle 21 Brücken von Manhattan geschlossen. Die Insel ist völlig abgeschottet und niemand kommt mehr rein oder raus.

Kritik

Die Prämisse klingt eigentlich ganz interessant – aber trotzdem ist 21 BRIDGES nur Mittelmaß geworden…

Eine abgeriegelte Stadt, eine aus dem Ruder gelaufene Aktion mit acht toten Polizisten und ein Detective auf der Spur einer Verschwörung – das sind eigentlich Zutaten für einen spannenden Thriller, möchte man meinen. Und streckenweise kann Regisseur Brian Kirk das auch einhalten. Aber dann driftet er immer wieder in die Welt der generischen Thriller ab. Und was passiert, wenn ein Film immer genauso weitergeht, wie man es als Zuschauer erwartet? Richtig, er wird langweilig. Die 101 Minuten Laufzeit fühlen sich an manchen Stellen extrem zäh an, so dass man als Zuschauer immer wieder auf die Uhr schaut und wundert, wie wenig Zeit doch inzwischen vergangen ist. 

Am Ende kommt 21 BRIDGES dann noch mit einem vermeintlichen Twist um die Ecke, den erfahrene Genrefreunde entweder bereits meilenweit gegen den Wind gerochen haben, oder aber lapidar mit einem „echt jetzt?“ abtun. 

Okay, der Film hat hin und wieder auf ein paar gute Momente und auch die Kameraarbeit von Paul Cameron ist bemerkenswert. Aber das alles hilft nichts, wenn man sich als Zuschauer zu Tode langweilt. Dass der Film zudem aus den titelgebenden 21 Brücken im Endeffekt überhaupt nichts macht – geschenkt. Das macht den Braten dann am Ende auch nicht mehr fett…

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Filmplakat

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