White Boy Rick

Kinostart: 07.03.2019

ab12 OT: White Boy Rick (USA 2018)
Länge: 112 Minuten
Genre: Drama
Regie: Yann Demange
Drehbuch: Andy Weiss, Logan Miller, Noah Miller
Darsteller: Richie Merritt, Matthew McConaughey, Bel Powley, Jennifer Jason Leigh, Bruce Dern, Piper Laurie
Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Detroit in den 1980er Jahren: Auf dem Höhepunkt der Crack-Epidemie und des Kampfes gegen Drogen, wirbt die Polizei den Teenager Rick Wershe Jr. (Richie Merritt) als Informant an. Im Laufe der Zeit gerät er immer tiefer in den Drogenhandel. Als Wershe bereits eine feste Größe in der einschlägigen Szene der Stadt ist, wird der Polizei die Sache zu heiß wird und sie lässt ihn fallen. Eine Entscheidung mit dramatischen Folgen. 

Kritik

Eigentlich ist die Geschichte von WHITE BOY RICK viel zu absurd, aber sie hat sich tatsächlich so oder so ähnlich abgespielt…

Vor etwa fünf Jahren wurde die Filmwelt das erste Mal auf den Franzosen Yann Demange aufmerksam, als sein Regiedebut ’71 – HINTER FEINDLICHEN LINIEN auf der Berlinale zu sehen war und dort sowohl von Zuschauern, als auch von der Kritik gefeiert wurde. Ganze vier Jahre hat es jedoch gedauert, bevor Demange seinen zweiten Film vorlegt. Dass es sich dabei um eine Hollywood-Produktion mit Matthew McConaughey handelt, bestärkt die gute Qualität seines Erstlingswerks. 

 In WHITE BOY RICK erzählt er eigentlich recht konventionell die Geschichte eines Jugendlichen, der zum jüngsten Informanten der US-Geschichte wird, sich aber aber trotzdem zum König der Unterwelt herauf arbeitet. Eine schier unglaubliche Geschichte, die man normalerweise als Fiktion abspeisen würde, wüsste man es nicht besser. Hier und dort überrascht Demange immer mal wieder mit ein paar dramaturgischen Einfällen, aber in der Summe fällt der Film dann leider doch recht schnell aus dem Hinterkopf des Kinobesuchers. Dazu ist er dann doch einfach zu gewöhnlich inszeniert. Aber warten wir mal ab, wohin es Demange als nächstes verschlägt… 

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Filmplakat

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