Trash

Kinostart: 18.06.2015

ab12 OT: Trash (Großbritannien 2014)
Länge: 114 Minuten
Genre: Drama / Abenteuer
Regie: Stephen Daldry
Drehbuch: Richard Curtis, nach dem Buch von Andy Mulligan
Darsteller:

Martin Sheen, Rooney Mara, Wagner Moura, Selton Mello, Rickson Tevez, Eduardo Luis, Gabriel Weinstein


Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Raphael (Rickson Tevez) bewohnt eine Mülldeponie in Brasilien. Die Tage verbringen er und seine Freunde Gardo (Eduardo Luis) und Rato (Gabriel Weinstein) damit, durch Berge von dampfendem Müll zu waten. Sie sichten, sortieren, atmen und leben den Abfall. Doch eines Tages verändert sich die Welt schlagartig für sie. Raphael findet ein Portemonnaie. Eine kleine Ledertasche mit versteckten Hinweisen und voller Gefahr, die nicht nur sein Leben verändern wird. Bald befinden sich Raphael, Gardo und Rato in einem Wettlauf gegen einen schier übermächtigen Feind. Mit ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihrem unerschütterlichen Glauben, das Richtige zu tun, stürzen sich die Freunde in ein atemloses und lebensgefährliches Abenteuer… 

Kritik

Mehr als ein halbes Jahr wartet TRASH nun schon auf einen deutschen Kinostart. Ursprünglich sollte der Film bereits im vergangenen November starten,, wurde jedoch immer wieder verschoben. Warum? Nun, ehrlich gesagt fallen mir dafür keine Gründe ein, denn der Film ist wirklich sehenswert.

Regisseur Stephen Daldry (Der Vorleser) verbindet geschickt die zwei Genres Abenteuer und Sozialdrama zu einer wunderbaren Hommage daran, immer das richtige zu tun. Die jungen Figuren des Films bekommen nämlich einmal die Frage gestellt, warum sie das alles machen und sie antworten mit „Weil es richtig ist“. So einfach kann manchmal das Leben sein.

Spannend erzählt Daldry die Geschichte ihrer Suche nach den Puzzlestücken dieses Falles, während sie gleichzeitig auf der Flucht vor korrupten Cops und rachsüchtigen Gangsterbossen sind. In allen Handlungen schwingt immer auch ein wenig Sozialkritik durch, während der Film gleichzeitig zeigt, dass auch Menschen, die von den Hinterlassenschaften der Zivilisation leben, glücklich sein können.

Martin Sheen und Rooney Mara sind sicherlich nur zu dem Zweck ins Boot geholt worden, um den Film international besser vermarkten zu können, dafür spielen sie ihre Rolle aber auch sehr zurück genommen. Daher kann man diese Besetzung durchaus positiv bewerten, denn den wahren Hauptdarstellern stehlen sie zu keinem Zeitpunkt die Show.

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