Star Wars Episode VII – Das Erwachen der Macht

Kinostart: 17.12.2015

OT: Star Wars Episode VII – The Force Awakens (USA 2015)
Länge: 135 Minuten
Genre: Science-Fiction
Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: Lawrence Kasdan, J.J. Abrams
Darsteller: Adam Driver, John Boyega, Oscar Isaac, Daisy Ridley, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Max von Sydow, Carrie Fisher, Harrison Ford, Mark Hamill, Kenny Baker, Anthony Daniels, Peter Mayhew, Gwendoline Christie, Lupita Nyong'o
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Das Imperium ist lange besiegt und je mehr Zeit verstreicht, desto stärker verblassen auch die Heldentaten der Jedi. Hat es sie wirklich gegeben oder sind sie lediglich ein Mythos? Während die Republik langsam untergeht, strebt eine neue dunkle Macht empor: Die Erste Ordnung unter dem Befehl des mysteriösen Kylo Ren. Jetzt gilt es für die neue Generation der Rebellen, Luke Skywalker (Mark Hamill) zu finden. Mit Hilfe des kleinen Droiden BB-8 und einem weiteren Helfer macht sich die unverwüstliche Schrotthändlerin Rey (Daisy Ridley) auf die Suche, dabei bleiben die drei aber natürlich nicht lange allein… 

Kritik

Kann J.J. Abrams nach STAR TREK auch STAR WARS mit EPISODE VII – DAS ERWACHEN DER MACHT zu einem neuen Höhenflug geleiten? Nach den mehr als enttäuschenden Episoden I bis III liegt nun die gesamte Hoffnung der Fans in den Händen des Meisterregisseurs. Abrams selbst warnte kürzlich in einem Interview sogar vor zu hohen Erwartungen. Er sei nun mal kein George Lucas…

Zum Glück, kann man nur sagen, zum Glück, denn was Abrams hier mit dem siebten Teil der Reihe vorlegt, ist schlichtweg das Beste, was der Reihe passieren konnte. Ein perfekt ausbalanciertes Meisterwerk, das jeden Liebhaber der Reihe glücklich machen und selbst Nicht-Fans in Extase versetzen wird.

Keine Angst, ich werde hier an keiner Stelle irgendwelche Spoiler verraten, sondern lediglich auf die Umsetzung eingehen. Gleich zu Beginn setzt der Film Akzente und führt seine Hauptdarstellerin eindrucksvoll ein. Daisy Ridley ist in ihrer Rolle der Schrotthändlerin Rey der Glücksgriff des Films. Selten war eine weibliche Hauptrolle so passend besetzt, wie hier. Ridley nimmt den Zuschauer von der ersten Minute an in Beschlag und steigert ihre überwältigende Performance im Laufe des Filmes mehr und mehr.

Während Lucas in den Episoden I bis III verstärkt auf Special Effects setzte und die Bilder dadurch klinisch tot wirkten, geht Abrams einen Schritt zurück. Echte Sets, wo immer das möglich war, geben dem Film eine gewisse Natürlichkeit, ja gar eine ganz spezielle Wärme. Hier hat sich jemand die größte Mühe gegeben und dabei offenbar keinerlei Kompromisse geduldet.

Ebenso gelingt es Abrams, Reminiszenzen an die erste Trilogie zu schaffen, ohne dass diese Szenen wie aufgewärmt wirken. Im Gegenteil, man fühlt sich gleich noch viel mehr zu Hause.

135 Minuten voller packender, aber auch emotionaler Momente finden dann letztendlich in einer der besten Schlussszenen der Saga ihr Ende. Ach was rede ich, dieses Finale wird in die Geschichte der Film-Enden eingehen, so sehr ist es auf den Punkt gebracht. Und es macht Hoffnung auf all das, was uns in Zukunft noch erwarten wird. Diese Saga ist noch lange nicht am Ende. Nein, die Macht ist gerade erst erwacht. Möge sie mit allen weiteren Fortsetzungen sein.

Bildergalerie

Invalid Displayed Gallery

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 17.12.2015

Die Kinder des Fechters

Auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel (Märt Avandi) als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Nur langsam freundet er sich mit seinem Schicksal in der Provinz an. Er beginnt sich auf die Schüler einzulassen und verliebt sich in seine Kollegin Kadri (Ursula Ratasepp). Zunehmend wird ihm klar, dass Weiterlesen

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft

Wer wird dem elfjährigen Felix (Oskar Keymer) jemals glauben, dass er die von allen gehasste Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) auf die Größe von 15 Zentimeter „geschrumpft“ hat? Er weiß ja selbst nicht, wie das passiert ist und ob es vielleicht etwas mit dem Geist des Schulgründers (Otto Waalkes) zu tun hat? Aber das Problem Weiterlesen

Carol

Im New York der 1950er-Jahre führt Carol (Cate Blanchett) eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge (Kyle Chandler). Sie lernt die junge Therese (Rooney Mara) kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einem besseren Leben träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Weiterlesen