Once Upon a Time… in Hollywood

Kinostart: 15.08.2019

ab16 OT: Once Upon a Time... in Hollywood (USA 2019)
Länge: 161 Minuten
Genre: Drama
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Emile Hirsch, Margaret Qualley, Timothy Olyphant, Dakota Fanning, Bruce Dern, Luke Perry, Damian Lewis, Al Pacino,
Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Im Jahre 1969 befindet sich in Los Angeles alles im Umbruch. Auch TV-Star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt) müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wieder erkennen… 

Kritik

 

Es ist schon erstaunlich, dass ein Film mit 161 Minuten Lauflänge, der eigentlich gar keine Handlung hat, sich aber trotzdem keine einzige Sekunde zu lang anfühlt. Stattdessen folgt Tarantino einfach seinen beiden Protagonisten, dem etwas abgehalfterten Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und seinem Stunt-Double und gutem Freund Cliff Both (Brad Pitt) und fängt so die Stimmung einer Ära ein, die es so nie wieder gegeben hat. 

Wie immer sind es bei Tarantino die kleinen, aber äußerst feinen Details, mit der er zeigt, dass er sich in der geschichtlichen Vergangenheit Hollywoods wie kein anderer auskennt. All die Anspielungen, als die kleinen Hinweise sind so geschickt platziert, dass sie niemals besserwisserisch wirken. Stattdessen wirkt ONCE UPON A TIME… IN HOLLYWOOD wie ein kleiner Geschichtsunterricht, bei der sich der Regisseur aber auch immer wieder die Freiheit nimmt, die Wahrheit etwas gerade zu biegen. Das stellt auch überhaupt kein Problem dar, schließlich geht es einzig und allein darum, die Stimmung einer längst vergangenen Ära in Word und Bild zu pressen. Das gelingt ihm vortrefflich, auch wenn der Film gerade in Punkto Gewalt etwas von seinen bisherigen Werken abweicht. Das könnte den einen oder anderen Fan im ersten Moment enttäuschen, je länger man sich jedoch im Anschluss mit dem Film auseinander setzt, desto wichtiger erscheinen die Gründe, ihn genauso gedreht zu haben. 

Auch wenn Tarantino angekündigt hat, nach zehn Filmen aufhören zu wollen, keimt immer noch die Hoffnung auf, dass er es sich am Ende doch noch anders überlegt. Für die Filmwelt wäre es in jedem Fall ein herber Verlust, sollte er sich wirklich zurückziehen. Denn von solchen innovativen Filmemachern haben wir definitiv zu wenig. Viel zu wenig.

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