Fighting With My Family

Kinostart: 02.05.2019

ab12 OT: Fighting With My Family (USA / Großbritannien 2019)
Länge: 109 Minuten
Genre: Drama / Biographie
Regie: Stephen Merchant
Drehbuch: Stephen Merchant
Darsteller: Florence Pugh, Lena Headey, Nick Frost, Jack Lowden, Vince Vaughn, Dwayne Johnson
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Für ihre Familie ist Wrestling mehr als ein Sport, es ist das einzig Wahre im Leben – Paige (Florence Pugh) und ihr Bruder Zak (Jack Lowden), aufgewachsen in Englands Provinz, sehen ihre kühnsten Träume wahr werden, als sie beim Probetraining der WWE (World Wrestling Entertainment) antreten dürfen. Die Wege der Geschwister trennen sich allerdings, als nur Paige einen Platz im hart umkämpften Ausbildungsprogramm erhält. Sie muss ihre Familie verlassen und sich von nun an allein im Ring dieser gnadenlosen Welt des Showbiz stellen. Sie ist keine konventionelle Cheerleader-Schönheit wie der Großteil ihrer Mitstreiterinnen, doch sie hat Talent, jede Menge Ehrgeiz und ein großes Ziel vor Augen: Sie will endlich ihren Traum vom Wrestling leben…

Kritik

Dass mir mal ein Film über Wrestling gefallen würde, hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können. Doch dann kommt FIGHTING WITH MY FAMILY um die Ecke…

Nein, Wrestling ist so absolut überhaupt nicht mein Fall. Immer wenn ich beim Zappen im TV auf eine solche Sendung stoße, spielt mein Zappingdaumen verrückt und lässt es partout nicht zu, auf diesem Sender zu bleiben. Aber wenn man so wie Stephen Merchant in diesem Fall eine solch interessante Geschichte erzählt, ist schon mal das erste Interesse geweckt. Wenn dann auch noch eine tolle Besetzung mit Florence Pugh, Nick Frost und Lena Heady involviert ist, dann sind das genügend gut Vorzeichen, um sich den Film anzuschauen. Gesagt, getan.

Dass FIGHTING WITH MY FAMILY dann sogar noch meine Erwartungen übertreffen würde, hätte ich mir niemals vorher gedacht. Ein wesentliches Stück trägt die wunderbare Florence Pugh dazu bei, die mich bereits in LADY MACBETH überrascht hatte. Sie spielt die Hauptrolle auch hier wieder mit einer solchen Leichtigkeit, dass es ansteckend ist und eine Freude, ihr dabei zuzusehen. 

Doch wie kam es überhaupt zu diesem Film? Nun, dazu müssen wir ein paar Jahre zurückgehen, genau genommen ins Jahr 2012. Zu diesem Zeitpunkt war Dwayne Johnson, der als „The Rock“ bereits Wrestling-Geschichte geschrieben hatte, gerade in London für Dreharbeiten zu FAST & FURIOUS 6, als er aufgrund von Schlafmangel in seinem Hotelzimmer die britische Dokumentation „The Wrestlers: Fighting With My Family“ sah. Dieser erzählt die Geschichte der jungen Frau Saraya Bevis, die unter dem Namen „Paige“ kämpfte und ihrer skandalösen und Wrestling-verrückten Familie. Johnson erkannte das Potential der Geschichte und war sich sicher, dass man daraus einen fesselnden Spielfilm machen könnte. Also schickte er die Doku an seinen Agenten und seinen Produktionspartner und so nahm die Geschichte ihren Lauf.

Als Ergebnis dieser Reise dürfen wir nun diese wunderbare Geschichte auf der großen Leinwand verfolgen. FIGHTING WITH MY FAMILY erzählt die starke Geschichte einer Aussenseiterin, die ihren eigenen Weg erst noch finden muss. Ich werde mir sicherlich auch nach diesem Film keinen Wrestling-Kampf anschauen, aber starke Geschichten funktionieren halt immer wieder, wenn man sie gut erzählt. So wie der Drehbuchautor und Regisseur Stehen Merchant, der im Film sogar in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist.

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Neustarts am 02.05.2019

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