Die Taschendiebin

Kinostart: 05.01.2017

FSK noch unbekannt OT: Ah-ga-ssi / The Handmaiden (Korea 2016)
Länge: 144 Minuten
Genre: Drama / Thriller
Regie: Park Chan-Wook
Drehbuch: Chung Seokyung, Park Chan-Wook
Darsteller: Kim Min-Hee, Kim Tae-Ri, Ha Jung-Woo, Cho Jin-Woong, Kim Hae-Sook, Moon So-Ri
Verleih: Koch Media GmbH

Korea in den 1930er Jahren. Die schöne, aber unnahbare Lady Hideko lebt mit ihrem dominanten Onkel Kouzuki und ihrem ererbten Vermögen in einem abgelegenen Anwesen, dessen Herzstück eine hingebungsvoll gepflegte und bewachte Bibliothek ist. Kouzuki sammelt und verkauft Bücher voll schonungsloser Erotik, die Hideko zahlungskräftigen Herren vorlesen muss, um so den Preis der Bücher in die Höhe zu treiben. Eines Tages kommt ein neues Dienstmädchen, die junge und naive Sookee, ins Haus von Lady Hideko. Doch das Mädchen hat ein Geheimnis: Sookee ist eine Taschendiebin und Betrügerin, engagiert, um Hideko dem gerissenen Grafen Fujiwara in die Hände zu spielen, der sie nach der Hochzeit um ihr Vermögen bringen will. Doch zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich etwas Unerwartetes: ein ganz eigenes Begehren, eine ungeahnte Zuneigung, die die Karten der Macht neu verteilt.

Kritik

Mit DIE TASCHENDIEBIN ist dem koreanischen Regisseur Park Chan-Wook erneut ein kleines Meisterwerk gelungen, das sowohl optisch, als auch inhaltlich zu überzeugen weiß.

Der Film ist der erste historische Film des Regisseurs, aber der Film wirkt, als wäre Chan-Wook nie in einem anderen Genre zu Hause gewesen. Natürlich ist auch hier seine typische Handschrift zu finden, die bereits STOKER oder OLDBOY zu solchen Meisterwerken gemacht haben. Auch hier führt er seinen mutigen und und innovativen Ansatz des visuellen Storytellings fort, das ihn so berühmt gemacht hat. 

In DIE TASCHENDIEBIN erzählt Chan-Wook eine spannende Geschichte voller Intrigen und erotischer Spannungen. Und gerade in dem Moment, wenn man als Zuschauer denkt, alles durchschaut zu haben, ändert er die Vorzeichen und wirft nahezu alles, was wir bis dorthin erfahren haben, über Bord. Dass das Ganze trotzdem logisch bleibt, ist eine der großen Stärken des Films. 

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Filmplakat

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