Die Melodie des Meeres

Kinostart: 24.12.2015

ab0 OT: Song of the Sea (Irland / Luxemburg / Belgien / Frankreich / Dänemark 2015)
Länge: 93 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Tomm Moore
Drehbuch: Will Collins – basierend auf einer Originalgeschichte von Tomm Moore
Darsteller: Sprecher der Originalversion: David Rawle (Ben), Brendan Gleeson (Conor & Mac Lir), Fionnula Flanagan (Granny & Macha), Lisa Hannigan (Bronach), Lucy O'Connell (Saoirse), Jon Kenny (Ferry Dan & Das Dreat Seanachai), Pat Shortt (LUG), Colm Ó'Snodaigh (Mossy), Liam Hourican (Spud & Bus Driver), Kevin !wierszcz (Young Ben)
Verleih: KCM GmbH

Der kleine Ben und seine Schwester Saoirse können in der magischen Muschel, die ihnen ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat, das Meer rauschen hören. Als Bens Schwester der Muschel eine zauberhafte Melodie entlockt, tauchen die Kinder in ein Märchen ein: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit ein Robbenmädchen, das an Land lebt. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land – zwischen denen sich Saorise entscheiden muss. 

Kritik

Wenn mich ein Film, dessen Animationsstil ich eigentlich gar nicht mag, vollends packt, dann kann man durchaus von einem kleinen Meisterwerk sprechen. DIE MELODIE DES MEERES ist genau so ein Film…

Beim Filmfest Hamburg hatte ich den Film noch überhaupt nicht auf dem Schirm. Aber als sämtliche Kollegen begannen, davon zu schwärmen, war ich froh, dass er doch noch einen Verleih und somit einen regulären Kinostart gefunden hat.

DIE MELODIE DES MEERES erzählt eine wunderbare Geschichte aus der Mythenwelt Irlands und Schottlands. Darin wird von Robben erzählt, die in Menschengestalt an Land gehen – sogenannte Selkies. Doch irgendwann zieht es sie zurück ins Meer. Daher hat die kleine Saoirse (gesprochen Seer-sha) auch früh ihre Mutter an den Ozean verloren. Doch jetzt liegt es ganz an ihr, die Welt der Fabelwesen und Mythen zu retten.

Jedem, der sich wie ich mit der Art der Animation nicht anfreunden kann, möchte ich diesen Film trotzdem ans Herz legen, denn genau dort geht er hin. Mitten ins Herz. So sehr, dass man am Ende erkennt, das genau diese Umsetzung perfekt zur wunderbaren Geschichte passt. Ein einmaliges Erlebnis und pure Magie!

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Filmplakat

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