Das Sequel zu „Insidious: The Red Door“ (2023), bei dem Patrick Wilson, der Hauptdarsteller des ursprünglichen Franchise, die Regie übernahm, ist endlich da! Die „Insidious“-Reihe hat bisher weltweit über 740 Millionen Dollar eingespielt, nun kehrt sie mit INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER und einer neuen Familie zurück, die von übernatürlichem Geisterbahnhorror gepiesackt wird. Die Grenzen dessen, wozu das Ewigreich fähig ist, werden nun komplett auf den Kopf gestellt!
Die junge Mutter Gemma (Amelia Eve) arbeitet als Zahnhygienikerin und wohnt mit ihrer Tochter Maya (Island Austin) in dem Haus, in dem sie auch selber aufgewachsen ist. Für Gemma steht das Wohl ihrer Tochter an erster Stelle. Sie setzt alles daran, ihr ein sicheres und behütetes Leben zu ermöglichen. Doch ihr Alltag verändert sich in INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER schlagartig, als sie entdeckt, dass sie über eine verstörende übernatürliche Fähigkeit verfügt. Sie kann in das Ewigreich reisen – das Reich der verlorenen Seelen im Herzen des „Insidious“-Universums. Aber etwas Böses ist natürlich hinter ihr her! Gemma betritt nicht nur das Ewigreich, sondern kann auch das, was dort „lebt“, in die reale Welt zurückbringen. Der Geisterbahn-Horror kann also beginnen!
Lin Shaye darf erneut in ihre ikonische Rolle als Elise Rainier schlüpfen, das Drehbuch stammt diesmal aus der Feder von Jacob Chase, der auch die Regie übernahm. Hat sich Patrick Wilson vom Franchise verabschiedet? James Wan und Leigh Whannell, Regisseur bzw. Drehbuchautor von „Insidious“ (2010), wirken zumindest im Hintergrund als Produzenten mit.
Gemma kann in INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER also in die geheimnisvolle Anderswelt „The Further“ reisen, in der sie unheimlichen Wesen begegnet. Mit jeder Reise wächst die Gefahr, denn ihre außergewöhnliche Gabe bleibt den finsteren Mächten der Zwischenwelt nicht verborgen. Schon bald werden dämonische Wesen auf sie aufmerksam und versuchen, ihre Kräfte für ihre eigenen dunklen Zwecke zu missbrauchen. Während die Grenzen zwischen den beiden Welten immer mehr verschwimmen, muss Gemma einen Weg finden, die übernatürliche Bedrohung aufzuhalten und ihre Tochter vor den Gefahren zu schützen. Dazu plagen Gemma noch Flashbacks an die gemeinsame Zeit mit ihrer Mutter in dem Haus, die sich dort auf grausame Art und Weise das Leben nahm. Gemmas Freund, der Polizist Nick (Brandon Perea), ist in allen Lebenslagen für sie da.
Der sechste Teil der „Insidious“-Reihe ist in allen Gewerken grundsolide: Die Schauspieler:innen machen einen guten Job, die gruselige Atmosphäre lässt erschaudern. Neueinsteiger:innen im Universum wird es leicht gemacht, Vorwissen ist nicht unbedingt erforderlich. Dazu kommt eine Geschichte, die vor allem die Frauen einer Familie in den Vordergrund stellt, denen Leid angetan wird, und die sich daraus befreien wollen. Durchaus zeitgemäß. Jacob Chase inszeniert sein Drehbuch zu INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER, das er gemeinsam mit David Leslie Johnson-McGoldrick verfasst hat, handwerklich gut. Preisverdächtig ist das Ganze indes nicht! Doch als Erkenntnis nehmen wir mit aus dem Kino: Das Böse hat schlechte Zähne! Zahnhygienikerin Gemma muss es ja schließlich wissen.
Insidious – Out Of the Further (USA 2026)
126 Minuten
Horror
Jacob Chase
Jacob Chase
David Leslie Johnson-McGoldrick, Jacob Chase
David Garbett
Amelia Eve, Lin Shaye, Brandon Perea
Sony Pictures Releasing GmbH