Samsara

Kinostart: 23.08.2012

OT: Samsara (USA 2011)
Länge: 102 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ron Fricke

Das Sanskrit-Wort SAMSARA bezeichnet das sich unaufhörlich drehende Rad des Lebens, den weigen Kreislauf des Entstehens und Vergehens. SAMSARA nimmt die Zuschauer mit auf eine unvergessliche Reise durch traumhafte Landschaften zu buddhistischen Mönchen, balinesischen Tänzern, hinter die Mauern eines Gefängnisses und einer Waffenfabrik, zu heiligen Stätten und zu den von den Menschen und der Industrialisierung zerstörten Gebieten bis hin zu den Gläubigen nach Mekka. Geburt und Tod, Tradition und Moderne, Glaube und Hoffnung, Kampf und Vergebung – die Kamera verdeutlicht die Gegensätze und Spannungsverhältnisse, die unser Dasein heute bestimmen. Die ausdrucksstarken, bis ins Detail durchkomponierten Aufnahmen von SAMSARA illustrieren prägnant, inwieweit unser Lebenszyklus dem Rhythmus unseres Planeten (noch) entspricht. Die Welt, wie man sie noch nie gesehen oder gedacht hat – eine unvergessliche Reise zu den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt und vor allem in die eigene Seele. 

Kritik

Auf den ersten Blick klingt die Beschreibung des Filmverleihs (siehe oben) ziemlich hochtrabend – doch besser kann man SAMSARA eigentlich nicht beschreiben. Ohne auch nur ein einziges gesprochenes Wort verlässt sich der Film vollends auf die Kraft seiner Bilder – und die haben es in sich. Hochauflösend mit einer speziell für dieses Projekt entworfenen Motion-Control-Zeitraffer-Kamera und in echtem 70 mm gedreht, bieten die Bilder eine nie da gewesene Bildqualität. Schwer vorstellbar, dass der Film ohne eine digital 4k-Projektion auch nur annähernd eine solche Wirkung haben würde. Dieser Film dürfte zum Aushängeschild des neuen digitalen Kinos werden.

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/YBiwLzDIXOw

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