Nitro Circus – Der Film 3D

Kinostart: 28.02.2013

OT: Nitro Circus – The Movie 3D (USA 2012)
Länge: 88 Minuten
Genre: Action / Dokumentation
Regie: Gregg Godfrey, Jeremy Rawle
Drehbuch: Gregg Godfrey, Jeremy Rawle
Darsteller: Travis Pastrana, Jolene Van Vugt, Gregg Godfrey, Jeremy Rawle, Tommy Passemante, Jim DeChamp, Erik Roner, Greg Powell

Travis Pastrana ist ein Teufelskerl, der die Actionsport-Szene mit seiner Furchtlosigkeit und seinen adrenalinträchtigen Taten bestimmt und geformt hat. Er sprang ohne Fallschirm aus einem Flugzeug, machte Salti mit Fahrzeugen auf zwei, drei und vier Rädern und hat sich dabei natürlich fast jeden Knochen in seinem Körper gebrochen, den man sich vorstellen kann. Neben den Verletzungen war die Videokamera eine Konstante in seiner Karriere, um das Verrückte, das Lächerliche und das Unmögliche aufzunehmen. Und eben diese Technologie hat es Pastrana ermöglicht, seinen Nitro Circus hervorzubringen und ihn mit einem faszinierten Millionenpublikum zu teilen, das in einer Welt willkommen geheißen wird, in der dem Tod täglich von der Schippe gesprungen wird.

Kritik

Es erinnert doch alles ein wenig an JACKASS – doch um sich ganz klar voneinander abzusetzen, bringt es Johnny Knoxville auf den Punkt: „Wir haben vielleicht dieselbe Mutter, aber unterschiedliche Väter“. Denn während es bei JACKASS immer darum ging, möglichst grandios zu scheitern, geht es dem NITRO CIRCUS Team um das exakte Gegenteil. Schließlich wäre es auch das letzte Scheitern, wenn ein Backflip zwischen zwei Hochhäusern schiefgehen würde.

Die Stunts im Film sind durchaus imposant und so manches Mal fragt man sich, wie man überhaupt auf solch abgefahrene Ideen kommen kann. Seit 2009 läuft NITRO CIRCUS als Realitiy-Serie erfolgreich bei MTV in den USA. Doch mit dem Sprung auf die Leinwand offenbart sich ein wesentliches Manko: Selbst gerade 88 Minuten sind für einen solchen Film viel zu lang. Spätestens nach 20 Minuten wähnt man sich als Zuschauer in einer Art Dauerschleife.

Doch der Film wird sicherlich seine Zuschauer finden – die Zielgruppe sind dabei offenbar diejenigen, die sich in der Zwischenzeit damit abgefunden haben, dass das „M“ in MTV nicht mehr für „Musik“ steht…

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