LOL

Kinostart: 31.05.2012

OT: LOL (USA 2012)
Länge: 98 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Lisa Azuelos
Drehbuch: Lisa Azuelos, Kamir Aïnouz
Darsteller: Miley Cyrus, Demi Moore, Ashley Greene, Adam Sevani, Douglas Booth

Eigentlich sind die beiden ein richtig tolles Team: die alleinerziehende Mutter Anne (Demi Moore) und ihre 16-jährige Tochter Lola (Miley Cyrus), die von ihren Freunden nur Lol genannt wird. Dass das in der Facebook-Generation ihrer Tochter für „Laughing Out Loud“ – „Ich lach‘ mich tot“ steht, weiß Anne nicht – und auch sonst hat sie wenig Ahnung, was eigentlich in ihrer Tochter so vorgeht. Denn die ist gerade dabei, sich in ihren besten Freund Kyle (Douglas Booth) zu verlieben. Da Lola von ihm glaubt, dass er schon erste sexuelle Erfahrungen gemacht hat, will sie sich keine Blöße geben und gibt vor, keine Jungfrau mehr zu sein. 

Das ist aber gar nicht so leicht, und weil sie sich so sehr in Kyle verliebt hat, dass es „wehtut“, will sie es nun auch endlich wissen und zur Frau werden! All das und noch viel mehr vertraut Lola ihrem Tagebuch an und fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Mutter es gelesen hat. Anne wiederum begreift schlagartig, dass ihre Tochter nicht mehr der niedliche, unschuldige Teenager ist, für den sie sie gehalten hat. Und weil sie in ihrem eigenen Gefühlschaos steckt, überfordert sie der Pubertätsstress mit Lola ziemlich. Und Lola selbst kann jetzt nur noch an eines denken: die anstehende Klassenfahrt nach Paris, auf der nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf der Tagesordnung stehen sollen…

Kritik

Normalerweise wird bei US-Remakes von französischen Filmen alles daran gesetzt, möglichst viel zu „amerikanisieren“. Schön, dass LOL da eine gewisse Ausnahme ist, denn hier darf Lisa Azuelos, die Regisseurin des Originals aus 2008, selbst das Regie-Ruder übernehmen. Das merkt man dem Film deutlich an – im positiven Sinn! Warum man dann überhaupt ein Remake benötigt, lässt sich wohl nur mit der allgemeinen Abneigung der Amerikaner gegenüber synchronisierten Filmen erklären. Letztendlich ist LOL aber ein Teenie-Film, der sich wohltuend von den vielen Vertretern seiner Gattung abhebt, in dem er seine Darsteller ernst nimmt und seine Geschichte charmant und unaufgeregt erzählt. Das Original hatte aber zudem den Charme, dass man dort Sophie Marceau in der Rolle der Mutter sehen konnte – eben auf der anderen Seite des Spielfeldes im Vergleich zu LA BOUM – DIE FETE…

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/ccDligjhfpY

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