Schändung – Die Fasanentöter

Kinostart: 15.01.2015

ab16 OT: Fasandræberne (Dänemark / Deutschland / Schweden 2014)
Länge: 120 Minuten
Genre: Thriller
Regie: Mikkel Nøgaard
Drehbuch: Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg, nach dem Roman von Jussi Adler-Olsen
Darsteller: Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Pilou Asbæk, David Dencik, Danica Curcic, Johanne Louise Schmidt
Verleih: NFP Marketing & Distribution GmbH

1994 werden zwei Geschwister brutal ermordet in einem Sommerhaus an der Küste aufgefunden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe Schüler aus einem nahe gelegenen Eliteinternat, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Doch dann gesteht ein anderer die Tat und der Fall wird zu den Akten gelegt. Bis Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) 20 Jahre später von einem scheinbar verwirrten Mann auf offener Straße angesprochen wird. Er gibt sich als Vater der Opfer aus – und wird am nächsten Tag tot aufgefunden. Irgendetwas an der Sache stimmt nicht, und so begibt sich Mørck mit seinem Assistenten Assad (Fares Fares) auf die Spur der Morde.

In den Archiven stoßen sie auf den panischen Notruf einer jungen Frau, die mit dem Verbrechen in Verbindung zu stehen scheint: Kimmie (Danica Curcic). Sie könnte der Schlüssel zur Lösung sein, ist seit der Tat aber spurlos verschwunden. Und schon befinden sich Carl und Assad inmitten einer atemlosen Jagd nach ihr, die sie nicht nur in die Abgründe der Gesellschaft führt, sondern auch in deren höchsten Kreise. Denn Kimmies Enthüllungen wären eine große Gefahr für eine Reihe einflussreicher Männer – und die tun alles dafür, dass sie für immer schweigt…

Kritik

Im vergangenen Jahr feierte mit ERBARMEN der erste Teil der Jussi Adler-Olsen-Reihe seine Premiere auf dem Filmfest Hamburg. Ein Jahr später ist das Team um Carl Møck und Assad zurück und löst in SCHÄNDUNG den nächsten Fall. Dass es dabei genauso düster zugeht ist natürlich selbstverständlich. Mikkel Nørgaard, der erneut die Regie übernimmt, liefert auch hier wieder einen soliden, skandinavischen Thriller ab, der mit eindrucksvollen Bildern zu überzeugen weiss. Im Vordergrund stehen natürlich die beiden Hauptcharaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Hier treffen Menschenfreund und Menschenfeind aufeinander und trotzdem stimmt die Chemie.

Gedreht wurde SCHÄNDUNG wie auch bereits der erste Teil unter anderem in Hamburg und Schleswig-Holstein. Hier entstanden beinahe alle Außenaufnahmen, wie uns Fares Fares im Interview erzählte.

SCHÄNDUNG ist typisch skandinavisches Thrillerkino, das mit einem soliden Cast daherkommt und den Zuschauer so zu überzeugen weiss.

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Filmplakat

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