Philomena

Kinostart: 27.02.2014

ab6 OT: Philomena (Großbritannien 2013)
Länge: 98 Minuten
Genre: Drama / Komödie
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Steve Coogan, Jeff Pope, nach dem Roman „The Lost Child of Philomena Lee“ von Martin Sixsmith
Darsteller: Judi Dench, Steve Coogan, Sophie Kennedy Clark, Anna Maxwell Martin, Ruth McCabe, Kate Fleetwood, Peter Hermann, Mare Winningham, Michelle Fairley
Verleih: Universum Film GmbH

Er hat auf höchster politischer Ebene mitgemischt. Menschelnde Schicksalsstorys öden ihn an. Aber als die fast 70jährige Philomena Lee (Judi Dench) dem arroganten Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) ihre Lebensgeschichte anvertraut, wittert er eine Story: Als Teenager wird Philomena im streng katholischen Irland der fünfziger Jahre ungewollt schwanger. Zur Strafe kommt sie in ein Kloster, in dem sie ihren unehelichen Sohn zur Welt bringt und gezwungen wird, ihn zur Adoption freizugeben. 50 Jahre lang schweigt Philomena aus Scham. Jetzt bittet sie Martin um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Kind. 

Während ihrer gemeinsamen Reise auf den Spuren der Vergangenheit prallen zwei Welten aufeinander: Die fromme, warmherzige ältere Dame und der zynische Reporter bilden ein kurioses Team. Trotz aller Gegensätze freunden sie sich an – und stoßen im Verlauf ihrer Nachforschungen auf einen unfassbaren Skandal…

Kritik

Judi Dench ist immer eine sichere Bank, und da die britische Schauspielerin immer ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Rollen hatte, ist allein das eigentlich schon ein Kinobesuch wert. Doch PHILOMENA ist weit mehr als das: ein wunderbares Skript, dass eine bewegende Geschichte erzählt und nahezu perfekt zwischen Tragik und Komik changiert. Wenn Philomenas Leichtgläubigkeit und Naivität auf den Zynismus des Jornalisten Martin Sixsmith (gespielt von Jeff Coogan, der auch das Drehbuch mit verfasst hat) trifft, dann ergibt das wunderbare Dialoge, die auf den Punkt genau zugespitzt sind. Am Ende dieses Roadmovies, das die Protagonisten von Wales über Irland bis nach Washington D.C. führt, verlässt der Zuschauer gerührt und mit einem wohligen Gefühl das Kino. Das gelingt nicht vielen Filmen.

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