My Week with Marilyn

Kinostart: 19.04.2012

ab6 OT: My Week with Marilyn (Großbritannien 2011)
Länge: 104 Minuten
Genre: Drama
Regie: Simon Curtis
Drehbuch: Adrian Hodges, nach den Tagebüchern von Colin Clark
Darsteller: Michelle Williams, Kenneth Branagh, Eddie Redmayne, Dominic Cooper, Philip Jackson, Derek Jacobi, Toby Jones, Michael Kitchen, Julia Ormond, Simon Russell Beale, Dougray Scott, Zoë Wanamaker, Emma Watson und Judi Dench, Jim Carter, Richard Clifford, Robert Portal, Peter Wight
Verleih: Ascot Elite Filmverleih GmbH

Im Sommer 1956 bekommt der 23-jährige Colin Clark (Eddie Redmayne) eine Anstellung als Assistent am Set des Filmes „THE PRINCE AND THE SHOWGIRL“ (DER PRINZ UND DIE TÄNZERIN), welcher gerade in London gedreht wird. Die Hauptrollen spielen die Hollywood-Göttin Marilyn Monroe (Michelle Williams) und Sir Laurence Olivier (Kenneth Branagh). 

Marilyn Monroe ist aber nicht nur zum Arbeiten nach Großbritannien gekommen, sie verbringt dort auch die Flitterwochen mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Arthur Miller (Dougray Scott). Als dieser zurück in die Vereinigten Staaten reist, bemüht sich Colin Clark, der Hollywood-Schauspielerin eine angenehme Zeit in London zu verschaffen. Fern ab von allem Star-Trubel verbringen die beiden viele gemeinsame Stunden und Marilyn Monroe blüht an der Seite des jungen Mannes auf.

Kritik

Michelle Williams ist schlicht und ergreifend überwältigend. Während sie in den 90er-Jahren in der Serie DAWSONS CREEK hinter James van der Berk und Katie Holmes noch die dritte Geige spielen musste, hat sie sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. So überzeugte sie u.a. in den Filmen BROKEBACK MOUNTAIN und BLUE VALENTINE. In MY WEEK WITH MARILYN liefert sie aber eindeutig ihre bislang beste Performance ab. Sie spielt die Rolle der Marilyn nicht nur, nein sie IST Marilyn Monroe. Jeglichen Aspekt der Person liefert sie punktgenau und sehr wohl akzentuiert ab: Ob nun das verlorene, hilflose, kleine Mädchen, oder der sexy Superstar, der alle um den Finger wickelt, oder die unerfahrene Schauspielerin, die doch arg mit der Schauspielerei zu kämpfen hatte.

Vierzig Jahre bereitete Colin Clark seine Memoiren auf, ehe er sie unter dem Titel „The Prince, the Showgirl and me“ veröffentlichte. Doch in seiner Darstellung fehlte eine Woche. Erst Jahre später enthüllte Clark den Grund. In der Fortsetzung seiner Memoiren mit dem Titel „My Week with Marilyn“ erzählte er die wahre Geschichte einer magischen Woche, die er allein mit dem größten Star der Welt verbrachte.

Wie viel Wahrheit wirklich in dieser Erzählung liegt, sei einmal dahingestellt. Ob es wirklich bei einer rein platonischen Liebe blieb, ist für den Film absolut unerheblich. Viel wichtiger und in bleibender Erinnerung wird die Leistung der Darsteller bleiben und der Blick in eine längst vergangene Zeit. Unglaublich schön!

Bildergalerie

Trailer

httpvh://youtu.be/ouuVeZ26Vm4

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