Merida – Legende der Highlands

Kinostart: 02.08.2012

FSK noch unbekannt OT: Brave (USA 2012)
Länge: 100 Minuten
Genre: Trickfilm
Regie: Mark Andrews
Drehbuch: Mark Andrews, Steve Purcell, Brenda Chapman, Irene Mecchi
Darsteller: Originalsprecher: Kelly Macdonald, Emma Thompson, Billy Connolly, Julie Walters, Kevin McKidd, Craig Ferguson, Robbie Coltrane
Verleih: Walt Disney Studios Germany

Inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands träumt die talentierte Bogenschützin Merida davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen – Meridas Mutter, Königin Elinor. Und die hat eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll: Das aufmüpfige Mädchen mit den wilden roten Locken soll möglichst bald unter die Haube, vermählt werden mit einem der Clan-Söhne aus der Umgebung. 

Also lädt Elinor den klobigen Lord MacGuffin, den mürrischen Lord Macintosh und den streitsüchtigen Lord Dingwall und ihre Söhne zu Ritterspielen ein, bei denen der Nachwuchs um die Hand von Merida kämpfen soll. Heimlich nimmt auch Merida – als Ritter verkleidet – an den Spielen teil und stellt die aussichtsreichen Kandidaten mehr als bloß. Die Lords schäumen vor Wut. Als Merida nach einem Riesenkrach mit der Mutter voller Zorn mit ihrem Pferd in den Wald flüchtet, nehmen die Dinge ihren unheilvollen Lauf. Ein magischer Fluch fordert all ihre Kräfte und ihren Mut, wenn sie ihre Familie und ihr Königreich retten will…

Kritik

Mit dem bereits 13. Animationsfilm entführen die Pixar Animation Studios den Zuschauer dieses Mal in die beeindruckende Kulisse der schottischen Highlands. Wie nicht anders zu erwarten, wird auch hier wieder eine fantastische Geschichte in faszinierende Bilder verpackt, die den Zuschauer ein ums andere Mal in Erstaunen versetzt. Hier stimmt einfach alles, von der Geschichte über die Animation bis hin zum Soundtrack. Hervorzuheben sei noch, dass Pixar in der Originalversion ausschließlich auf schottische Synchronsprecher zurückgegriffen hat. Das macht den Film noch authentischer.

Fazit: Besser kann ein Animationsfilm nicht sein. Diesen Film sollte man auf keinen Fall verpassen.

Kurzfilm LA LUNA

Vor dem Hauptfilm gibt es auch dieses Mal wieder einen neuen Pixar Kurzfilm. LA LUNA erzählt die Geschichte eine kleinen Jungen, der zum ersten Mal mit seinem Vater und seinem Großvater zur Arbeit gehen darf. In einem alten Holzboot fahren sie auf das weite Meer hinaus. Als kein Land mehr zu sehen ist,  halten sie an und warten. Dann erwartet den Jungen eine große Überraschung, als er erfährt, dass seine Familie keiner alltäglichen Arbeit nachgeht. Soll er dem Beispiel seines Vaters oder seines Großvaters folgen? Oder wird er sich seinen eigenen Weg suchen, inmitten der gegensätzlichen Meinungen und Ansichten von Tradition?

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