Mein Ein, mein Alles

Kinostart: 24.03.2016

ab12 OT: Mon Roi (Frankreich 2015)
Länge: 126 Minuten
Genre: Drama
Regie: Maïwenn
Drehbuch: Maïwenn, Etienne Comar
Darsteller: Vincent Cassel, Emmanuelle Bercot, Louis Garrel, Isild le Besco, Chrystèle Saint-Louis Augustin, Patrick Raynal, Paul Hamy, Yann Goven, Djemel Barek
Verleih: Studiocanal GmbH

Nach einem schweren Skiunfall wird Tony (Emmanuelle Bercot) in ein Reha-Zentrum gebracht. Dort muss die junge Frau nicht nur mühsam das Gehen neu erlernen, sondern auch ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden. Zeit, um auf ihre turbulente Beziehung mit Georgio (Vincent Cassel) zurückzublicken: Warum haben sie sich geliebt? Wer ist dieser Mann, dem sie so verfallen war? Und wie konnte sie es zulassen, sich dieser erstickenden, zerstörerischen Leidenschaft auszuliefern? Vor Tony liegt ein langer Heilungsprozess, aber auch eine Chance, die Stücke ihrer zerbrochenen Persönlichkeit neu zusammenzusetzen und am Ende wieder frei zu sein… 

Kritik

In MEIN EIN, MEIN ALLES stellt sich ein Frau eindrucksvoll den Dämonen ihrer bisherigen Beziehung. Und triumphiert.

Warum verlieben sich eigentlich einige Frauen immer wieder in genau diese Männer, die sich im Nachhinein als Arschlöcher entpuppen? Genau diese Frage versucht MEIN EIN, MEIN ALLES gewissermaßen zu erkunden, auch wenn es darauf vermutlich keine wirkliche Antwort gibt. Also fokussiert sich die Regisseurin Maïwenn vielmehr auf ihre Protagonistin selbst. Gemeinsam mit ihr durchleben wir die leidenschaftliche, aber im gleichen Maße auch zerstörerische Beziehung zu ihrer großen Liebe. Was in der ersten Hälfte nach einem gewöhnlichen Beziehungsdrama aussieht, entwickelt gerade zum Ende hin einen solchen Sog, dem man sich als Zuschauer nur schwer entziehen kann. So wie die Geschichte ein Befreiungsschlag für die Hauptfigur ist, ist der Film ein Befreiungsschlag für die Filmwelt. Pur und voller Kraft mit einem gesunden Blick in Richtung Zukunft. Genauso sieht starkes Kino aus.

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Filmplakat

Neustarts am 24.03.2016

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