Ich und Kaminski

Kinostart: 17.09.2015

ab6 OT: Ich und Kaminski (Deutschland / Belgien 2015)
Länge: 123 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Becker
Drehbuch: Thomas Wendrich, nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann
Darsteller:

Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar, Denis Lavant, Jördis Triebel, Geraldine Chaplin, Jan Decleir, Jacques Herlin, Lucie Aron, Viviane de Muynck, Josef Hader, Bruno Cathomas, Stefan Kurt, Anne Morneweg, Karl Markovics, Peter Kurth, Milan Peschel


Verleih: X Verleih AG

Deutschland kurz vor der Jahrtausendwende. Sebastian Zöllner (Daniel Brühl), Kunstjournalist und Meister der Selbstüberschätzung, plant seinen großen Coup: ein Enthüllungsbuch über den legendären, aber fast vergessenen Maler Manuel Kaminski (Jesper Christensen), Schüler von Matisse und Freund von Picasso, der einst als „blinder Maler“ Berühmtheit erlangte. Der skrupellose und ehrgeizige Karrierist macht sich auf den Weg zu dem entlegenen Chalet hoch oben in den Alpen, wo der greise Künstler zurückgezogen und von Vertrauten abgeschirmt lebt. Er dringt in Kaminskis Haus, Leben und Vergangenheit ein und nimmt ihn kurzerhand mit auf eine halsbrecherische und irrwitzige Reise zu dessen tot geglaubter Jugendliebe. Unterwegs will er ihm mit List und Dreistigkeit seine Geheimnisse entlocken. Aber bald muss er feststellen, dass er dem Alten, ob blind oder nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

Kritik

In ICH UND KAMINSKI zeigt Daniel Brühl wieder einmal, warum er aktuell zu den besten deutschen Schauspielern gehört und selbst Hollywood sich nach ihm sehnt. Brühl spielt den überheblichen und arroganten Kunstjournalisten mit solch einer Inbrunst, dass es eine wahre Freude ist, ihm dabei zuzusehen.

Eigentlich gönnt man Brühls Figur von vorn herein ihr letztendliches Scheitern, schließlich lässt sie kein Fettnäpfchen aus, um sich beim Publikum unbeliebt zu machen. Hier ist der Filmtitel ICH UND KAMINSKI Programm, denn nicht umsonst beginnt dieser mit dem „Ich“.

Wenn sich die auf den ersten Blick so verschiedenen Charaktere (Zöllner und Kaminski) in der zweiten Hälfte auf einen Roadtrip begeben, wird dem Zuschauer langsam klar, dass sich die beiden doch gar nicht so sehr von einander unterscheiden, als man anfangs dachte. Wenn sie sich am Ende im Angesicht ihres eigenen Scheiterns und der Offenbarung der eigenen Lebenslügen dann tatsächlich ein wenig annähern, ist das ganz große und sehenswerte Filmkunst.

Bildergalerie

Invalid Displayed Gallery

Trailer

Comments Closed

Kommentare sind geschlossen.

Filmplakat

Neustarts am 17.09.2015

The D Train

Dan Landsman (Jack Black) galt als Witzfigur seiner Highschool und war weit davon entfernt beliebt zu sein. Als Vorsitzender des Klassentreffens ist er nun fest entschlossen dies zu ändern. Um seine angeblichen Freunde zu beeindrucken, verspricht er ihnen Oliver Lawless (James Marsden), der seinerzeit beliebteste Schüler der Highschool, zum Ehemaligentreffen zu holen. Oliver hat es Weiterlesen

Everest

Der Mount Everest – ein Mythos und gleichzeitig eines der größten Abenteuer dieses Planeten. Für die Teilnehmer zweier Expeditionen ist er die Herausforderung ihres Lebens. Als im Mai 1996 die beiden Gruppen der erfahrenen Bergsteiger Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) und Rob Hall (Jason Clarke) mit mehr als 30 Alpinisten die Gipfelerstürmung in Angriff nehmen, gerät Weiterlesen

Sinister 2

In einem abgeschiedenen Haus, weit entfernt von jeglicher Zivilisation wähnt sich Courtney (Shannyn Sossamon) mit ihren Söhnen Dylan und Zach (Robert und Dartanian Sloan) in Sicherheit. Sie versteckt sich dort mit den Zwillingen vor ihrem gewalttätigen Ehemann Clint (Lea Coco), der seiner Familie dicht auf den Fersen ist. Von der wahren Bedrohung ahnt Courtney jedoch Weiterlesen