Ghostbusters

Kinostart: 04.08.2016

FSK noch unbekannt OT: Ghostbusters (USA 2016)
Länge: 116 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Paul Feig
Drehbuch: Paul Feig, Katie Dippold, basierend auf dem Film „Ghostbusters“ von Ivan Reitman, geschrieben von Dan Aykroyd und Harold Ramis
Darsteller: Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon, Leslie Jones, Charles Dance, Michael Kenneth Williams, Chris Hemsworth
Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Gerade als ihre Karriere als Physikerin entscheidend vorankommt, wird Erin Gilbert (Kristen Wiig) von ihrer (paranormalen) Vergangenheit eingeholt. Statt der lang ersehnten Universitäts-Festanstellung geht sie fortan mit ihrer Jugendfreundin Abby Yates (Melissa McCarthy) und deren durchgeknallter Assistentin Jillian Holtzmann auf Geisterjagd. Abgerundet wird das Trio durch Patty Tolan (Leslie Jones), die kurz zuvor noch in der New Yorker U-Bahn gearbeitet hat. Fortan nehmen es die vier Frauen mit allerlei Geistern auf, die plötzlich gehäuft in ihrer schönen Stadt auftauchen. 

Kritik

Kaum ein Film hat vorab so viele negative Stimmen hervorgebracht, wie GHOSTBUSTERS. Und das, obwohl noch gar niemand den finalen Film gesehen hatte. Den einen störte die weibliche Besetzung, andere unterstellten Regisseur Paul Feig gar Frevel, einen solchen Klassiker der Filmgeschichte zu verhunzen. Doch was bleibt von jetzt von all den Vorwürfen übrig? Richtig! Abolutely nothing!

Ich möchte meine Kritik gerne mit dem einzigen negativen Kritikpunkt beginnen, der mir einfällt. Einige der Gags sind leider extrem flach und zaubern nicht einmal ein müdes Lächeln hervor. Aber hey, diesen Eindruck habe ich heutzutage in fast jeder amerikanischen Komödie. So what…

Paul Feig macht mit GHOSTBUSTERS nämlich eine ganze Menge richtig: Er versucht nicht, einen neuen Peter Venkman zu erschaffen oder irgendeine andere Figur der Originalfilme. Nein im Gegenteil: Alle Darsteller, die hier mit kurzen Cameo-Auftritten zu sehen sind, spielen komplett neue Rollen.

Stattdessen hat er viele kleine Reminiszenzen an die Kultfilme der 80er Jahre eingebaut. Sei es ein Denkmal für Harold Ramis oder… Ach, das möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Nur so viel: Es gibt eine ganze Menge zu entdecken!

Die beste Darstellung schlechthin legt aber Kate McKinnon vor, die die verrückte Assistentin von Melissa McCarthy spielt. Auf den Punkt genau liefert sie die besten Gags des Films ab und scheint weitaus heller, als all die bekannten „Stars“ des Films zusammen. Selten habe ich eine eindrucksvollere Debut-Performance gesehen. Wobei man „Debut“ nicht allzu wörtlich nehmen sollte, wenn man sie ihre IMDb-Credits anschaut. Zumindest in Deutschland dürfte GHOSTBUSTERS aber so etwas wie ihr Debut in einer Hauptrolle darstellen.

Hätte GHOSTBUSTERS ein wenig mehr Qualität in die Gags gelegt, wäre dem Film der Status eines modernen Klassikers gewiss gewesen. So bleibt es einfach nur ein verdammt guter Film, den es zu entdecken gilt. Trotz aller Vorurteile. Oder gerade deswegen!

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Filmplakat

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