Der neunjährige Finn lebt mit seinem Vater auf dem Land. Er spielt Fußball mit seinem besten Freund, Erik. Finn würde gerne Musik machen, aber sein Vater möchte, dass er Fußball spielt, so wie alle anderen Jungen. Finn versteht das nicht, aber sein Vater will nicht darüber sprechen.
In der Nähe eines verlassenen Bauernhofs trifft Finn einen alten Mann, der so wunderschön Geige spielt, dass Finn wie verzaubert ist. Während sein Vater im beim Fußballspielen wähnt, geht Finn fortan heimlich zum Bauernhof, um zu üben. Sein bester Freund Erik hält ihn für verrückt. Ist Finn denn der einzige, der den Zauber der Musik erkennt? Oder was geht hier vor?
Eigentlich klingt die Inhaltsangabe nach einem typischen, liebenswerten Weihnachtsfilm für die ganze Familie. Das ist FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK im Prinzip auch. Allerdings ist der Film so behäbig und vorhersehbar inszeniert, dass er eher ins Nachmittagsprogramm des ZDF an Heiligabend passt, als ins Kino. So bleibt mir eigentlich auch nicht wirklich viel Weiteres zum Erzählen übrig, denn das wäre alles durchweg negativ. Wer aber auf solch altbackene Märchengeschichten steht, dem sei der Film vielleicht empfohlen. Alle anderen machen einen großen Bogen um diesen Film.
Finn (Niederlande 2013)
91 Minuten
Drama
Frans Weisz
Jannek van der Pal
Mels van der Hoeven, Daan Schuurmans, Jan Decleir, Justin Emanuels, Jenny Arcan, Hanna Verboom, Manou Kersting, Esther Scheidwacht, Mark van Eeuwen, Freerk Bos, Annelies Appelhof
Arsenal Filmverleih GmbH