Die Entdeckung der Unendlichkeit

Kinostart: 25.12.2014

ab0 OT: The Theory of Everything (Großbritannien 2014)
Länge: 123 Minuten
Genre: Drama
Regie: James Marsh
Drehbuch: Anthony McCarten
Darsteller: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Emily Watson, Simon McBurney, David Thewlis
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Anfang der 1960er Jahre lernen sich Stephen Hawking und Jane Wilde als Studenten an der Universität in Cambridge kennen. Sie verlieben sich und Stephen führt seine Forschungsarbeit über die Dimensionen von Zeit und Raum im Universum fort. Von seinen Professoren unterstützt und hochgeschätzt, steht er kurz vor dem entscheidenden Durchbruch, als bei ihm die unheilbare Nervenkrankheit ALS diagnostiziert wird. Die Ärzte geben dem jungen Mann nur noch wenige Jahre. Hawking weiß, dass die Zeit drängt. Energisch treibt er seine Forschungen voran. Und Jane weiß: Sie wird alles tun, um mit der Liebe ihres Lebens zusammen sein zu können. Und mit ihm gemeinsam gegen die Folgen der Krankheit zu kämpfen. Denn am Ende bleibt die Hoffnung. Und Hoffnung ist alles! 

Kritik

Er ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit, sein Genie und seine Theorien über das Universum veränderten die Welt: Stephen Hawking. DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT erzählt von den frühen Forschungsjahren in Cambridge, den Anfängen seiner Krankheit, aber auch und vor allem von der Liebe zu seiner Frau Jane, die ihn in seinem Kampf gegen die Krankheit und der Suche nach den Anfängen der Zeit unterstützte. Dabei gelingt Eddie Redmayne in der Rolle des Stephen Hawking ein eindrucksvolle Leistung. Er spielt den fortschreitenden körperlichen Verfall Hawkings so intensiv, aber gleichzeitig auch so zurücknehmend, dass es zu keinem Zeitpunkt erdrückend oder gar kitschig wirkt. Im Gegenteil, denn die Meisten von uns kennen Hawking nur als genialen Wissenschaftler, der in seinem eigenen Körper gefangen ist und sich lediglich über einen Computer verständigen kann, den er mit seinen Augen steuert. Der Film eröffnet uns hingegen die menschliche Ebene dieses Mannes und bietet uns die Möglichkeit, zu verstehen, wieso sich Janes Wilde so hingabevoll in diesen Mann verliebt hat und sich selbst von der niederschmetternden Diagnose nicht beirren lässt.

Man könnte dem Film vorwerfen, er würde sich zu wenig bis gar nicht mit Hawkings Theorien auseinandersetzen, doch das wäre falsch. Schließlich geht es in DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT einzig und allein um die menschliche Ebene einer nicht immer einfachen Beziehung. So bringt uns der Film die Menschen Stephen und Jane Hawking näher, als sie uns jemals zuvor waren.

Selbstverständlich drückt der Film hier und dort verstärkt auf die Tränendrüse, aber das stört bei dieser wunderbaren Geschichte keinesfalls, denn eigentlich erwartet man es genau so.

DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT ist ein wunderbarer Film, der perfekt in die besinnliche Zeit passt. Nebenbei zeigt er uns auch noch, dass eine Beziehung auch friedlich und ohne Hass zu Ende gehen kann – und das ist in der heutigen Zeit durchaus eine Seltenheit.

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