Chroniken der Unterwelt – City of Bones

Kinostart: 29.08.2013

ab12 OT: The Mortal Instruments – City of Bones (Kanada / Deutschland 2013)
Länge: 130 Minuten
Genre: Fantasy / Action
Regie: Harald Zwart
Drehbuch: Jessica Postigo Paquette, nach einem Roman von Cassandra Clare
Darsteller: Lily Collins, Jamie Campbell Bower, Robert Sheehan, Jemima West, Kevin Zegers, Aidan Turner, Jared Harris, Lena Headey, Jonathan Rhys Meyers
Verleih: Constantin Film Verleih GmbH

Clary (Lily Collins) entdeckt, dass sie einer viele Generationen alten Gruppe von Schattenjägern angehört, einem Geheimbund von Halbengel-Kriegern, die dafür kämpfen, unsere Welt vor Dämonen zu bewahren. Nach dem rätselhaften Verschwinden ihrer Mutter schließt sich das Mädchen einer Gruppe von Schattenjägern an, die ihr das New York einer Parallelwelt zeigen – voll mit Dämonen, Zauberern, Werwölfen, Vampiren und anderen tödlichen Kreaturen. Gemeinsam mit den Schattenjägern Jace (Jamie Campbell Bower), Alec (Kevin Zegers) und Isabelle (Jemima West) macht sich Clary auf die Suche nach ihrer Mutter. Außerdem müssen die vier verhindern, dass der finstere Valentine Morgenstern (Jonathan Rhys Meyers) in den Besitz des mächtigen Kelchs der Engel gelangt…

Kritik

Wieder einmal schickt sich eine erfolgreiche Jugendbuchreihe an, in die Fußstapfen von Harry Potter und den Twilight-Vampiren zu treten. Doch im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Versuchen stehen die Zeichen in diesem Fall recht gut, denn CHRONIKEN DER UNTERWELT – CITY OF BONES macht einen guten Eindruck. Die Geschichte ist für Teenie-Literatur recht vielschichtig und die Umsetzung sieht beeindruckend aus. In erster Linie aber sticht Lily Collins hervor. Die Tochter des Genesis-Frontmanns Phil Collins trägt den gesamten Film problemlos auf ihren Schultern und wirkt dabei nicht einmal annähernd so deplatziert, wie Kristen Stewart in der Twilight-Trilogie.

Auch sonst hebt sich CHRONIKEN DER UNTERWELT – CITY OF BONES wohlwollend von seinen Vorbildern ab. Konstant macht der Film Tempo und verliert sich nicht in bedeutungsschwangeren Schmachtblicken – obwohl auch hier eine Dreiecks-Liebesgeschichte erzählt wird. Die Actionszenen sind sehenswert und so ist der Film wirklich ein Highlight, dass sich wohlwollend von anderen Vertretern des Teeniefilm-Genres hervorhebt.

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Filmplakat

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