Steig. Nicht. Aus!

Kinostart: 12.04.2018

ab12 OT: Steig. Nicht. Aus! (Deutschland 2017)
Länge: 109 Minuten
Genre: Thriller
Regie: Christian Alvart
Drehbuch: Christian Alvart
Darsteller: Wotan Wilke Möhrning, Hannah Herzsprung, Christiane Paul, Aleksandar Jovanovic, Emily Kusche, Carlo Thoma, Marc Hosemann, Fahri Yardim, Mavie Hörbiger
Verleih: NFP Marketing & Distribution GmbH

Auf dem Weg zur Arbeit will der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring) noch schnell seine Kinder Josefine (Emily Kusche) und Marius (Carlo Thoma) zur Schule bringen. Doch bereits kurz nachdem er das Auto startet, erhält er einen Anruf: Ein Unbekannter droht damit, das Auto mit einer Bombe, die unter dem Sitz versteckt ist, in die Luft zu sprengen, sollten Karl oder die Kinder versuchen auszusteigen!

Vom Auto aus soll Karl in kürzester Zeit eine große Summe Geld beschaffen. Als seine Ehefrau Simone (Christiane Paul) ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben, nimmt auch die Polizei die Verfolgung von Karl auf und schaltet Sprengstoffexpertin Pia Zach (Hannah Herzsprung) ein. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit: Der Bombe ausgeliefert und von der Polizei verfolgt, versucht Karl verzweifelt, seine Kinder und sich zu retten.

Kritik

Der Thriller STEIG. NICHT. AUS! hat viele gute Momente, muss sich jedoch am Ende leider geschlagen geben…

Die Geschichte erinnert zuerst ein wenig an SPEED mit Sandra Bullock und Keanu Reeves, aber dieser Vergleich löst sich auch genau so schnell wieder in Luft auf. Denn spätestens wenn der Wagen zum Stehen kommt, passiert das Gleiche auch mit dem Film selbst. Die Action und die Spannung löst sich und die Dialoge werden – nun ja – ein wenig holpriger. 

Anders verhält es sich mit Wotan Wilke Möhring, dem ich persönlich die Angst zu Beginn der Todesfahrt noch nicht wirklich abnehmen. Sein Geschichtsausdruck und seine Stimme scheinen irgendwie zwei verschiedene Geschichten zu erzählen. Beides nähert sich im Laufes des Films immer weiter an, doch dann steht die Story eben auf der Stelle, genauer gesagt auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper in Berlin. 

Aber STEIG. NICHT. AUS! ist kein schlechter Film. Mitnichten. Er hätte aber vielleicht etwas überzeugendere Darsteller und bessere Dialoge verdient. 

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Filmplakat

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