Safari – Match Me If You Can

Kinostart: 30.08.2018

ab12 OT: Safari – Match Me If You Can (Deutschland 2018)
Länge: 109 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Rudi Gaul
Drehbuch: Rudi Gaul, Friederike Klingholz, frei nach Arthur Schnitzlers „Reigen"
Darsteller: Justus von Dohnányi, Sunnyi Melles, Elisa Schlott, Juliane Köhler, Friederike Kempter, Max Mauff, Sebastian Bezzel, Janina Fautz
Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

Ein Klick auf Safari und die Erfüllung der Träume ist greifbar nah… Der umschwärmte Pilot Harry (Justus von Dohnányi) hat Sex mit dem Social-Media-Sternchen Lara (Elisa Schlott), seine Frau Aurelie (Sunnyi Melles), die nichts von dem Doppelleben ihres Mannes ahnt, therapiert David (Max Mauff) und gibt ihm Ratschläge, wie er seine Jungfräulichkeit verlieren kann. Die 48-jährige Mona (Juliane Köhler), Dauersingle, sehnt sich endlich nach einem Partner. Zunächst verhilft sie David zu seinem wirklich ersten Mal, dann trifft sie auf den alleinerziehenden Life (Sebastian Bezzel), der ist aber vom gemeinsamen Sex im Volvo überfordert. Fanny (Friederike Kempter), strenge Vegetarierin mit Wunsch nach Familie, trifft den gutaussehenden Arif (Patrick Abozen), ein selbst ernannter Verführungskünstler… Bald schon denken alle nur noch an eines – Flucht oder Liebe? 

Kritik

Es hätte der intelligente Rundschlag auf die Generation Tinder werden können, doch leider ist SAFARI – MATCH ME IF YOU CAN nur ein Lehrstück in Sachen Fremdschämen…

Irgendwie haben wir das alles schon mal gesehen: Großstädter, die sich auf der Suche nach schnellem Sex so sehr verstellen, dass aus einem Busfahrer schon mal ein Pilot wird. Doch wer jetzt denkt, dass SAFARI – MATCH ME IF YOU CAN das Ganze kreativ hinterfragt oder geschickt damit spielt, wird bitter enttäuscht. Denn alles, was der Film auf die Leinwand bringt, sind jede Menge Momente, die so banal und langweilig sind, dass man sich zwangsläufig fragt, ob die Autoren in den letzten 20 Jahren mal im Kino gewesen sind. 

Ganz ehrlich, dass Sex in einem viel zu kleinen Auto unweigerlich zu Krämpfen in den Gliedmaßen führt, möchte ich 2018 nicht mehr im Kino sehen. Aber auch alle anderen Figuren bleiben unfassbar blass und eindimensional und die Gags zünden nicht einmal ansatzweise. Nein danke, da verzichte ich dann doch lieber. 

Bildergalerie

Trailer

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Filmplakat

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