Rememory

Kinostart: 08.11.2018

ab12 OT: Rememory (USA 2017)
Länge: 112 Minuten
Genre: Science-Fiction / Drama
Regie: Mark Palansky
Drehbuch: Mark Palansky
Darsteller: Peter Dinklage, Julia Ormond, Martin Donovan, Anton Yelchin
Verleih: Kinostar Filmverleih GmbH

Gordon Dunn (Martin Donovan), ein berühmter Wissenschaftler, wird kurz nach der Enthüllung seiner neuesten Erfindung, einem Gerät, das in der Lage is menschliche Erinnerungen aufzunehmen und abzuspielen, tot aufgefunden. Dies löst eine Welle an Spekulationen über die mysteriösen Umstände seines Tods und seiner möglicherweise bahnbrechenden Erfindung aus. Seine Frau Carolyn (Julia Ormond) zieht sich in ihr Haus zurück und bricht den Kontakt zur Außenwelt ab, als ein rätselhafter Mann (Peter Dinklage) auftaucht. Er stiehlt die Maschine und benutzt sie, um das Geheimnis zu lösen, beginnend mit der Untersuchung der Erinnerungen, die ihn an unerwartete Orte führen. 

Kritik

Was wäre, wenn wir unsere Erinnerungen gezielter steuern könnten, sie immer wieder wieder abrufen könnten, wie mit einem Abspielgerät. Diese Frage stellt sich der Thriller REMEMORY mit Peter Dinklage in der Hauptrolle.

Erinnerungen sind schon eine faszinierende Angelegenheit. Warum wir uns an einige Dinge stärker erinnern, als an andere, ist der Wissenschaft nach wie vor ein Rätsel, denn noch wissen wir viel zu wenig darüber, wie unser Gedächtnis überhaupt funktioniert. Mark Palansky fasziniert diese Frage bereits seit längerer Zeit und so kam ihm die Idee zu seinem Drehbuch REMEMORY, dass er jetzt jetzt selbst verfilmt hat.

Dabei weist REMEMORY durchaus ein paar interessante Ansätze auf, über die es nachzudenken lohnt. Was machen Erinnerungen aus uns und wäre unser Leben ein anderes, wenn wir diese immer und immer wieder unverfälscht abrufen könnten. Das hat jedoch auch negative Auswirkungen, denn je mehr sich der Film darauf versteift, noch mehr Tiefe in die Handlung zu bringen, desto mehr verzettelt er sich. Manchmal ist es nun mal hilfreich, wenn man weniger nachdenkt und stattdessen die Dinge einfach einmal so akzeptiert, wie sie sind. Ansonsten verwirrt man den Zuschauer nämlich mehr, als man ihm bei der Lösung der Handlung zu helfen vermag. 

REMEMORY ist ein durchaus interessanter Film, der sich nur leider viel zu sehr darauf konzentriert, tiefgründig zu sein. Trotzdem bleibt die Geschichte sehenswert, vor allem durch die starke Performance von Peter Dinklage in der Hauptrolle. 

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Filmplakat

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