Rampage

Kinostart: 10.05.2018

ab12 OT: Rampage (USA 2018)
Länge: 108 Minuten
Genre: Action / Abenteuer
Regie: Brad Peytons
Drehbuch: Ryan Engle, Carlton Cuse, Ryan J. Condal, Adam Sztykiel, nach der Story von Ryan Engle
Darsteller: Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Akerman, Jake Lacy, Joe Manganiello, Jeffrey Dean Morgan, P.J. Byrne, Marley Shelton, Breanne Hill, Jack Quaid, Matt Gerald, Jason Liles, Demetrius Grosse, Will Yun Lee
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH

Beim Umgang mit seinen Mitmenschenhat der Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) so seine Probleme, aber dafür verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem außergewöhnlich intelligenten, unglaublich seltenen Albino-Silberrücken-Gorilla, den er aufzog seit er ihn als jungen Waisen vor Wilderern gerettet hat. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert dieser sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. 

Damit nicht genug – bald stellt sich heraus, dass auch weitere Tiere auf diese Art manipuliert worden sind. Während diese neu geschaffenen Alpha-Raubtiere Nordamerika unsicher machen und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt, tut sich Okoye mit der in Ungnade gefallenen Genetikerin Kate Caldwell (Naomie Harris) zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln, wobei er auf einem sich ständig wandelnden Schlachtfeld einen schweren Stand hat. Denn es geht nicht nur darum, eine weltweite Katastrophe zu verhindern, sondern auch das fürchterliche Biest zu retten, das einst sein Freund war.

Kritik

Wer sich RAMPAGE im Kino anschaut, der bekommt genau das, was er erwartet. Action, Action und nochmal Action. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wobei.. vielleicht auch doch noch ein bisschen weniger…

Man könnte sicherlich stundenlang darüber diskutieren, wie banal und einfallslos diese Geschichte ist, aber seien wir doch mal ehrlich: Wer hat hier bitteschön eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Risiken der Genmanipulation erwartet? Irgendwer? Ernsthaft? Wirklich? Na also…

Wem jedoch mutierte Riesentiere, die sich aus den hintersten Ecken der USA (Florida, San Diego, um nur ein paar zu nennen), nach Chicago (!) aufmachen, weil dort ein verrücktes Wissenschaftler-Geschwisterpaar die Regler eines Sendemasts auf Anschlag gedreht hat, nicht ausreichen, der sollte vielleicht lieber zu Hause bleiben. 

Zudem fehlt RAMPAGE leider ein wenig die süffisante Selbstironie, die Dwayne Johnson sonst an den Tag legt. Und wenn wir erst von den Nebendarstellern anfangen, die die Grenze zum Overacting lediglich für eine Legende halten, dann gute Nacht und Halleluja!

RAMPAGE eignet sich somit lediglich für diejenigen, die Ihre Ansprüche im Griff haben und vielleicht sogar noch etwas weiter herunter schrauben können. Aber dann bekommt man auch das, was man erwartet. Und das muss dann heute eben mal reichen.

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