Pitch Perfect 3

Kinostart: 21.12.2017

OT: Pitch Perfect 3 (USA 2017)
Länge: 93 Minuten
Genre: Komödie / Musical
Regie: Trish Sie
Drehbuch: Kay Cannon, Mike White
Darsteller: Anna Kendrick, Rebel Wilson, Hailee Steinfeld, Brittany Snow, Anna Camp, Hana Mae Lee, Ester Dean, Alexis Knapp, Chrissie Fit, Kelley Jakle, Shelley Regner, Elizabeth Banks, John Michael Higgins, John Lithgow, DJ Khaled, Ruby Rose
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Frisch vom College müssen die Bellas feststellen, dass es schwieriger ist, in der erbarmungslosen Arbeitswelt den richtigen Ton zu treffen als auf einer A-cappella-Bühne. Die Euphorie nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ist schnell verpufft, als jede von ihnen bei der Suche nach einem richtigen Job auf sich allein gestellt ist. Umso attraktiver scheint ihnen die Möglichkeit, sich für einen internationalen Wettbewerb ein letztes Mal zusammen zu tun… 

Kritik

Nach fünf Jahren läutet PITCH PERFECT 3 nun die letzte Runde im Acapella-Wettstreit ein – und das ist auch gut so…

Wir alle kennen diese Momente, in denen wir denken „ach hätte sie doch bloß früher den Absprung gefunden“. Man denke nur an die Matrix-Trilogie. Nun schickt sich PITCH PERFECT an, in dieselben Fußstapfen zu treten, denn von der eigentlichen Idee des ersten Teils ist nicht mehr viel übrig. Okay, ein Meisterwerk war dieser auch nicht, aber er hat immerhin verdammt viel Spaß gemacht. Im zweiten Aufguss begann dann der leise Absturz, doch immerhin blieb man sich dort noch dem Acapella-Gedanken treu. Inzwischen scheinen die Produzenten selbst dem nicht mehr zu trauen und binden diverse „echte“ Bands in die Handlung ein.

Apropos „Handlung“… Offenbar scheint man es darauf anzulegen, die Geschichte so weit zu überdehnen, dass man als Zuschauer nur erschreckt den Kopf schütteln kann. Ein Wettstreit mit Bands, die tatsächlich Instrumente spielen, eine hanebüchene Gangsterstory und (leider) wenig mehr bilden das Grundkonstrukt dieses Desasters. 

Ein weises Sprichwort sagt, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Das hätte vielleicht mal jemand den Machern von PITCH PERFECT stecken sollen. Zwei Lichtblicke gibt es aber dennoch im Film zu sehen. Zum einen Rebel Wilson, die mit ihren lockeren Sprüchen so manche Szene zu retten versucht, und zum anderen die wunderbare Anna Kendrick, die jedoch auch gegen ein solch albernes Drehbuch machtlos ist. Allerdings blitzt in den letzten Szenen des Films doch etwas durch: Vielleicht ist das Franchise ja doch noch nicht zu Ende? Einen Spinoff-Film rund um die Figur Kendricks könnte ich mir dann doch noch vorstellen. Aber nur wenn das Drehbuch stimmt… 

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Filmplakat

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