Peter Hase

Kinostart: 22.03.2018

OT: Peter Rabbit (Großbritannien / Australien / USA)
Länge: 65 Minuten
Genre: Animation / Komödie
Regie: Will Gluck
Drehbuch: Will Gluck, Rob Lieber, basierend auf den Geschichten von Beatrix Potter
Darsteller: Rose Byrne, Domhnall Gleeson, Sam Neill, Deutsche Stimmen: Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch, Jessica Schwarz, Anja Kling Originalstimmen: James Corden, Elizabeth Debicki, Margot Robbie
Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Peter Hase (Christoph Maria Herbst), der schelmische und abenteuerlustige Titelheld, führt einen Kleinkrieg mit Mr. McGregor (Sam Neill). Doch jetzt führt das zu bisher ungeahnten Ausmaßen, als beide versuchen, die Kontrolle über den umhegten Gemüsegarten von McGregor zu gewinnen. Außerdem konkurrieren sie um die Zuneigung der warmherzigen und tierlieben Nachbarin (Rose Byrne). Dabei verschlägt es die beiden vom malerischen Lake District bis mitten hinein ins geschäftige London. 

Kritik

In PETER HASE tritt der Held der Geschichten von Beatrice Potter sein erstes Kinoabenteuer an. Aber was bleibt vom Charme der Bücher?

In Zeiten von PADDINGTON sind wir durchaus verwöhnt, was animierte, tierische Helden in Realfilmen angeht. Und so muss sich PETER HASE zwangsweise dem Vergleich stellen, auch wenn man Hasen nicht mit Bären vergleichen sollte. Wir tuen es aber trotzdem.

Ein Unterschied wird sofort sichtbar: PETER HASE ist vorlaut, frech und extrem rasant und hat so gar nichts von der vornehmen Zurückhaltung unseres Lieblingsbären. Das wäre nicht weiter schlimm, würde sich das nicht negativ auf die Wahrnehmung des Films auswirken. Klar, es passiert viel, die Handlung ist sehr schnell und energetisch, doch trotzdem will der Funke nicht so recht überspringen. Das liegt vielleicht ein wenig daran, dass die Gags hier aus der Frechheit der Figuren entstehen. Es wird über sie gelacht, statt mit ihnen. Bei Paddington verhält es sich komplett anders. Hier entsteht die Komik aus der Ungeschicktheit der Figur und aus seinen Bemühungen, immer das Richtige zu tun. 

Aber genug verglichen, denn PETER HASE hat ja durchaus auch positive Aspekte zu bieten. Die Animationen sehen unfassbar gut aus, so dass man mitunter durchaus vergessen kann, dass die Figuren gar nicht real sind. Ebenso weist die Geschichte trotz der o.a. Abstriche durchaus eine sympathische und herzliche Note auf. 

In der Summe aber bleibt PETER HASE hinter den Erwartungen zurück. Hätte man weniger auf freche Figuren gesetzt und auch Domhnall Gleeson nicht unter Wert verkauft, dann hätte dies ein wunderbarer Film werden können. So ist es leider nur ein „netter“…

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Filmplakat

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