Pacific Rim: Uprising

Kinostart: 22.03.2018

OT: Pacific Rim: Uprising (USA 2018)
Länge: 111 Minuten
Genre: Science-Fiction / Action
Regie: Steven S. DeKnight
Drehbuch: Emily Carmichael, Kira Snyder, Steven S. DeKnight, T. S. Nowlin, nach den Figuren von Travis Beacham
Darsteller: John Boyega, Scott Eastwood, Jing Tian, Cailee Spaeny, Rinko Kikuchi, Burn Gorman, Adria Arjona, Charlie Day
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

Im ersten Teil trafen die außerirdischen Monster während ihres Vernichtungsfeldzugs auf die von Menschen gelenkten Jaeger-Supermaschinen, die zur ihrer Abwehr konstruiert wurden. Doch nun stellt sich heraus, dass alles nur ein Vorspiel war: Die Kaiju kehren zurück – und sind stärker als je zuvor! 

Der rebellische, einst hoffnungsvolle Jaeger-Piloten Jake Pentecost (John Boyega), dessen legendärer Vater damals im Krieg gegen die Kaiju sein Leben lassen musste, hat inzwischen jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten.

Kritik

Was soll denn das nun schon wieder? Warum PACIFIC RIM: UPRISING der völlig Fehlschuss geworden ist… 

Nein, ich bin keinesfalls der Arthouse-Fan, der Blockbuster schon von vornherein abwertet. Ich habe durchaus auch Gefallen daran, mein Hirn am Kinoeingang abzugeben und mich einfach nur gut unterhalten zu lassen. Aber dabei gibt es dann doch gewisse Grenzen. Logiklöcher und schlechte, bzw. undurchdachte Figurenzeichnungen machen mich wahnsinnig. Und PACIFIC RIM: UPRISING hat jede Menge davon. Leider.

Beispiel gefällig? Aber gerne doch: Die Figuren von John Boyega und Scott Eastwood können sich nicht wirklich riechen, wobei der Streit eigentlich immer von Eastwoods Seite ausgeht. Dann, von einer Sekunde auf die andere, wirft Eastwood Boyega vor, er müsse die Vergangenheit doch auch mal ruhen lassen. Umgekehrt hätte dieser Dialog Sinn ergeben, doch so? Leider nicht. Es wirkt mitunter fast schon so, als hätten wir es mit multiplen Persönlichkeiten zu tun. Das nervt. 

Zweiter Negativpunkt ist der Nerv-Faktor Charlie Day. Seine Figur ist so dermaßen überzeichnet, dass er haarscharf am Overacting vorbei schrammt. In jedem Fall nervt er aber – zumindest in der deutschen Fassung – doch schon enorm.

Und der Rest? Der sieht aus wie eine riesige To-Do-Liste des Blockbuster-Kinos. Inklusive ewiger Schlachten und einem heillosen CGI-Overkill. 

Einziger Lichtblick in diesem Chaos: Cailee Spaeny als toughe Jaegerin. Von dieser Schauspielerin wird man in Zukunft sicherlich noch einiges hören und sehen. 

Aber leider war es das dann auch schon. Wenn man bedenkt, dass mir der erste Teil durchaus gefallen hat, ist PACIFIC RIM: UPRISING eine einzige Enttäuschung. Ach, inklusive Weltvernichtung per iPad, versteht sich. Oder auch nicht. Ist dann aber auch vollends egal… 

Bildergalerie

Trailer

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Filmplakat

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