No Way Out – Gegen die Flammen

Kinostart: 03.05.2018

OT: Only the Brave (USA 2017)
Länge: 134 Minuten
Genre: Drama
Regie: Joseph Kosinski
Drehbuch: Keri Nolan, Eric Warren Singer, nach dem GQ-Artikel "No Exit" von Sean Flynn
Darsteller: Josh Brolin, Miles Teller, Jeff Bridges, Taylor Kitsch, Jennifer Connelly, James Badge Dale, Andie MacDowell, Alex Russell, Ben Hardy, Scott Haze, Geoff Stults, Thad Luckinbill, Jake Picking, Brandon Bunch, Scott Fox, Dylan Kenin, Sam Quinn
Verleih: Studiocanal GmbH

Eric Marsh (Josh Brolin) ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und bildet sein 19-köpfiges Team (u.a. Taylor Kitsch) gerade zur renommierten Hotshot-Crew aus. Diese Elite-Einheit macht sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig und kämpft an vorderster Front gegen das Feuer. Als sich der mit Drogenproblemen kämpfende Brandon „Donut“ McDonough (Miles Teller) bei Marshs Einheit bewirbt, gibt dieser ihm eine Chance. McDonough wird schnell ein unverzichtbares Mitglied der eingeschworenen Truppe. Mit der Unterstützung des Chefs der örtlichen Feuerwache, Duane Steinbrink (Jeff Bridges),und hartem Training, schafft es das Team um den erfahrenen Marsh zur offiziellen Hotshot-Crew zu avancieren und bekämpft fortan Waldbrände in der ganzen Region an vorderster Front – bis es zu jenen tragischen Ereignissen kommt, die alles für immer verändern…

Kritik

Filme über Feuerwehrmänner oder sonstige Helfer im Katastropheneinsatz dienen eigentlich immer nur einem Zweck: der Heldenverehrung. NO WAY OUT – GEGEN DIE FLAMMEN ist da zum Glück eine riesengroße Ausnahme…

Meist ist es eine Person, die im Ernstfall über sich hinaus wächst. Die alle rettet und die vorher am besten niemand auf dem Schirm hatte. Um solche Menschen werden immer wieder solche Katastrophenfilme aufgebaut. Meist gipfelt das, gerade bei US-Produktion, in überschwängliche Heldenverehrung, meist auch gepaart mit jeder Menge Patriotismus. Ehrlich gesagt hatte ich das bei NO WAY OUT – GEGEN DIE FLAMMEN auch erwartet. DOch dann kam alles anders.

Regisseur Joseph Kosinski bewahrt über die gesamte 134 Minuten eine Distanz zu seinen Figuren, die bemerkenswert ist. Natürlich verehrt er diese Menschen, die ihr Leben dafür opfern, damit andere überleben können. Doch er muss es nicht in jeder Sekunde des Films betonen. Allein die sachliche Beobachtung der Geschehnisse genügt nämlich, um die Arbeit dieser Männer wertzuschätzen. 

Auch wenn man weiß, dass diese Männer, die man ein Stück ihres Weges begleiten darf, am Ende ihr Leben geben werden, fiebert man als Zuschauer trotzdem mit. NO WAY OUT – GEGEN DIE FLAMMEN ist ein sehenswertes Beispiel dafür, wie ein guter Katastrophenfilm auszusehen hat. Hut ab!

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Filmplakat

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