Niemandsland – The Aftermath

Kinostart: 11.04.2019

ab12 OT: The Aftermath (USA 2018)
Länge: 109 Minuten
Genre: Drama / Historie
Regie: James Kent
Drehbuch: Joe Shrapnel, Anna Waterhouse, Rhidian Brook, basierend auf dem Roman von Rhidian Brook
Darsteller: Keira Knightley, Alexander Skarsgård, Jason Clarke, Jannik Schümann, Flora Thiemann
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Im schneereichen Winter 1946 ist Hamburg weder die stolze Hansestadt noch ist sie frei. Im Gegenteil die englischen Siegermächte haben das Kommando über die vom Feuersturm im Sommer 1943 schwer zerstörte Stadt. Der britische Colonel Lewis Morgan (Jason Clarke) hat das Oberkommando über die Ruinen und die Menschen, die darin täglich wieder versuchen ihr Leben wieder aufzubauen. Um für die leitenden Offiziere ihrer Majestät adäquate Quartiere zu finden, beschlagnahmen die Sieger alles, was es an nicht zerstörten Häusern noch so gibt. Die edlen Villen auf der Elbchaussee, die alle noch unzerstört stehen, sind ein begehrtes Objekt dieser Requirierung. So droht der deutsche Architekt Stefan Lubert (Alexander Skarsgård) alles zu verlieren, was ihm und seiner Tochter Frieda nach dem Tod der Ehefrau und Mutter geblieben ist. Doch der englische Kommandant zeigt Mitgefühlt, er lässt die Luberts im Haus weiterleben, erspart ihnen eine Flüchtlingsbaracke. Da trifft Rachael Morgan (Keira Knightley) aus London ein. Sie hat daheim die Bombenangriffe der Deutschen Luftwaffe überlebt, aber den gemeinsamen Sohn danach beerdigen müssen. Logischerweise ist Rachaels Sichtweise anders als die des Gatten, ihr sind die deutschen Luberts im Haus von Anfang mehr als nur ein Dorn im Auge. So beginnt eine anstrengende Zeit für eine Art Notzweckgemeinschaft, die alle Beteiligten jeden Tag aufs Neue fordert und verändert…

Kritik

Eine Gastkritik von Claudia-Janet Kaller

Die Nachkriegsromanze NIEMANDSLAND – THE AFTERMATH beginnt so kühl wie der Schnee, der auf die zerstörte Stadt Hamburg fällt. Aber die Protagonisten tun ihr Bestes, das Eis zum Schmelzen zu bringen und vor allem die Herzen der Zuschauerinnen zu erobern. Anlehnungen an große Liebesfilmklassiker sind durchaus beabsichtigt. Leider ist das Ende ein wenig zu Hollywood-mäßig inszeniert. Aber nun ja, das war ja schon bei Casablanca der Fall. Die Verfilmung des Romans NIEMANDSLAND des Engländers Rhidian Brook nach den Erlebnissen seines Großvaters in Hamburg ist einer der letzten Filme, die unter der Filmfirma 20th Century Fox produziert wurden.

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Filmplakat

Neustarts am 11.04.2019

Border

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