Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus

14.05.2026

Es gibt Kinderfilme, die gezielt auf die ganz kleinen Zuschauer zugeschnitten sind – mit dem Resultat, dass so manch einer der begleitenden Erwachsenen bei dieser zur Schau gestellten Naivität am liebsten die Flucht ergreifen möchte. Aber es gibt auch den Sonderfall, dass so ein schlicht gestrickter Film allein mit seinem Charme auch die Herzen der Älteren erwärmt. Genau das trifft auf den deutschen Animationsfilm MEINE FREUNDIN CONNI – ABENTEUER MI KRANICH KLAUS von Dirk Hampel zu.

Sechs Jahre nach „Meine Freundin Conni – Geheimnis um Kater Mau“ kommt jetzt ein zweiter Film rund um die beliebte Kinderbuchfigur in unsere Kinos. Conni Klawitter ist ein fröhliches, neugieriges und unternehmungslustiges Mädchen. Rot ist ihre Lieblingsfarbe, und so trägt sie am liebsten rot-weiß geringelte Pullover, T-Shirts und Socken. Sie will für alle immer nur das Beste und kann es nicht leiden, wenn es ungerecht zugeht. Und sie liebt Tiere über alles.

Wie jeden Herbst ziehen Schwärme von Kranichen in Richtung Süden. Wir sehen deutlich, dass einer dieser Vögel einen Peilsender um den Hals trägt. Ausgerechnet dieser Kranich verfängt sich in einer Hochspannungsleitung, verletzt sich am Flügel und stürzt ab. Er landet mitten im Rosenbeet von Herrn Oswald, dem Nachbarn von Connis Eltern. Die haben sich gerade gemeinsam mit Connis kleinem Bruder auf den Weg zu Onkel Albert gemacht, der sich das Bein gebrochen hat. Da Conni unbedingt bei der Geburtstagsparty ihrer besten Freundin Semire dabei sein will, darf sie zu Hause bleiben – mit Opa Willi als Aufpasser.

Der spießige Herr Oswald hat wegen der Verwüstung in seinem Garten nichts besseres zu tun, als die Polizei zu rufen. Gerade noch rechtzeitig kann der Kranich durch den Zaum zum Nachbargrundstück schlüpfen. Doch dort droht ihm eine neue Gefahr: Knapp neben ihm landet ein Kissen auf dem Rasen – im Obergeschoss liefern sich Conni und ihre Übernachtungsgäste Anna und Simon eine laute Kissenschlacht, bevor sie erschöpft einschlafen.

Conni wird nachts durch ungewöhnliche Geräusche geweckt und entdeckt im Garten den Kranich, der sich vor einem Fuchs versteckt hatte. Fürsorglich lockt Conni den Vogel ins Haus und tauft ihn kurzerhand auf den Namen Klaus. Doch wie kann sie Opa Willi überreden, dass sie den riesigen, fluglahmen Vogel behalten und beschützen darf – so lange, bis er wieder fliegen kann?

Kann man Klaus denn überhaupt wieder gesundpflegen? Auf dem Peilsender entdeckt Conni eine Telefonnummer. Beim Anruf meldet sich die Tierschützerin Renata, die Conni wertvolle Tipps geben kann. Und am nächsten Tag kommt Renata sogar angeradelt und klärt die Kinder über das Leben der Zugvögel auf. Sie rät, Klaus in einer nahgelegenen Vogelstation untersuchen zu lassen. Conni versteckt Klaus in einem ausgedienten Kinderwagen und macht sich auf dem Weg – mitten durch einen Skaterpark…

MEINE FREUNDIN CONNI – ABENTEUER MI KRANICH KLAUS lebt von seinen turbulenten und sehr komischen Episoden. In der Kinderwagen-Sequenz fühlen wir uns natürlich sofort an „E.T.“ erinnert. Und wir fiebern mit den Kindern mit, ob Klaus es schafft, rechtzeitig wieder flügge zu sein, bevor der letzte Schwarm Kraniche Deutschland gen Spanien und Afrika verlässt. Da verzeihen wir es den Filmemachern gern, dass die Animationstechnik nicht unbedingt Hollywood-Standard erreicht. Aber den kleinen Zuschauern ist das so was von egal!

Trailer

ab0

Originaltitel

Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus (Deutschland 2026)

Länge

78 Minuten

Genre

Animation / Familie

Regie

Dirk Hampel

Drehbuch

Oliver Huzly, Sven Severin, nach den Conni-Büchern von Liane Schneider,

Deutsche Stimmen

Emia Börner, Matilda Bogdanis, Valerio Asteri Murati, Willi Michael Grimm, Oswald Ingo Abel, Angelina Kamp, Sandra Quadflieg, Greta-Elise Meyer, Vito Paul Grimm, Kerstin Draeger, Christian Rudolf

Verleih

Wild Bunch Germany GmbH

Filmwebsite

» zur Filmwebsite

Weitere Neustarts am 14.05.2026