Letztendlich sind wir dem Universum egal

Kinostart: 31.05.2018

OT: Every Day (USA 2018)
Länge: 98 Minuten
Genre: Drama
Regie: Michael Sucsy
Drehbuch: Jesse Andrews
Darsteller: Angourie Rice, Justice Smith, Owen Teague, Maria Bello, Debby Ryan, Lucas Jade Zumann, Jacob Batalon, Colin Ford, Michael Cram, Amanda Arcuri
Verleih: Splendid Film GmbH

Rhiannon (Angourie Rice) ist 16 und muss sich mit den alltäglichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen: Liebeskummer, Unsicherheit, Gefühlschaos. Doch dann verliebt sich das Mädchen in eine mysteriöse Seele namens „A“, die zufälligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet. „A“ bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16- jährigen Jungen oder Mädchens, was es für Rhiannon sehr schwierig macht, sie wiederzufinden. Doch die beiden spüren eine einzigartige Verbindung zueinander und versuchen mit aller Kraft, sich nicht zu verlieren. Je stärker ihre Liebe zueinander wird, desto mehr spüren sie die unmittelbare Herausforderung, die „A“s täglicher Körperwechsel mit sich bringt. So stellt ihre einzigartige Liebe Rhiannon und „A“ vor eine der schwierigsten Entscheidungen, die sie je in ihrem Leben treffen mussten.

Kritik

LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL mag vielleicht einen umständlichen Titel haben, aber dafür kommt die Teenie-Romanze mit einer erfrischenden Botschaft um die Ecke…

Akzeptiere die Menschen so, wie sie sind und beurteile sie nicht nach ihrem Äußeren. So in etwa lautet die Message dieses kleinen, aber durchaus feinen Dramas für die jugendliche Zielgruppe. Natürlich dürfen wir hier keine tiefgreifenden Dialoge oder gar eine komplexe Handlung erwarten, aber braucht der Film auch gar nicht. Er entwickelt einen gewissen Sog, dem man sich auch als Erwachsener nur schwerlich entziehen kann. 

Angourie Rice, die wir vor zwei Jahren noch als vorlaute Tochter in THE NICE GUYS sehen konnte, zeigt in LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL, dass wir in Zukunft sicherlich noch sehr viel von ihr hören werden. 

LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL hebt sich wohlwollend von all den flachen Teenie-Romanzen ab und lebt von seinen Darstellern und der erfrischend unaufgeregten Erzählweise. Bitte mehr davon!

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Filmplakat

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