Last Christmas

Kinostart: 14.11.2019

ab0 OT: Last Christmas (Großbritannien 2019)
Länge: 103 Minuten
Genre: Komödie / Romanze
Regie: Paul Feig
Drehbuch: Emma Thompson, Bryony Kimmings, Greg Wise
Darsteller: Emilia Clarke, Henry Golding, Michelle Yeoh, Emma Thompson, Lydia Leonard
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

London in der Vorweihnachtszeit: Das Leben von Kate (Emilia Clarke) verläuft alles andere als rund. Sie stolpert von einem selbstverschuldeten Chaos ins nächste und selbst ihre Arbeit als Elf in einem Weihnachtsladen beschert ihr kein Glück. Es scheint wie ein Wunder, als eines Tages Tom (Henry Golding) in ihr Leben tritt und es nach und nach schafft, die vielen Barrieren, die Kate um sich und ihr Herz aufgebaut hat, zu durchbrechen. Doch obwohl es Tom gelingt, Kate wieder Lebensfreude und Selbstvertrauen zu schenken, scheint er doch ein Geheimnis zu haben. 

Während sich London in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt, lernt Kate, dass sie die Dinge manchmal einfach geschehen lassen und ihrem Herzen folgen muss oder, um es mit George Michaels Worten zu sagen: „You gotta have faith!“

Kritik

Mit LAST CHRISTMAS kommt ein verdammt charmanter Weihnachtsfilm in die Kinos mit einer zauberhaften Emilia Clarke…

Es gibt vermutlich kaum jemanden, der den Song LAST CHRISTMAS von Wham überhaupt noch hören kann. Und trotzdem gehört er irgendwie zu Weihnachten. So manch einer macht sich sogar den Spaß und bezeichnet den Tag des Jahres an dem er/sie den Song zum ersten Mal hört als Whamned Day. Eigentlich kein gutes Zeichen, um auf genau diesem Song einen ganzen Film aufzubauen. Sollte man denken… 

Zum Glück hat George Michael aber noch viele andere Songs geschrieben und etliche davon hat Regisseur Paul Feig nun in seinem neuen Film verwurstet. Das ist prinzipiell dann wieder eine gute Idee, sind diese Songs doch absolut zeitlos. 

Ich muss jedoch zugeben, dass ich anfangs mit LAST CHRISTMAS nicht so recht warm wurde. Hier und da wirkt der Film etwas uneben und so manche Handlung der Figuren wirkt auf den ersten Blick eher weniger logisch. Doch die Leichtigkeit, mit der die wunderbare Emilia Clarke hier spielt, täuscht zumindest ein wenig darüber hinweg. Trotzdem war ich irgendwie die ganze Zeit auf der Suche nach dem gewissen Extra und so kam es dann auch, dass ich die elementare Plotwendung des Films überhaupt nicht habe kommen sehen. Und normalerweise rieche ich so etwas zehn Meilen gegen den Wind. Nur nicht hier. Warum auch immer. Aber ab dem Zeitpunkt hatte mich der Film erwischt und ich war verliebt. Einige der Ungereimtheiten ergaben auf einmal Sinn und die positive Energie der Story ließ mich die restlichen Fehler geflissentlich ignorieren. Schön, dass ein Film so etwas auslösen kann. 

Ich bin mir nicht sicher, ob der Film einer Zweitsichtung Stand hält, aber zumindest bin ich nach der Erstsichtung mit einem wohligen Gefühl aus dem Kinosaal gegangen. Und für einen Weihnachtsfilm ist das gar nicht mal so übel, oder?

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Filmplakat

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