Isle of Dogs – Ataris Reise

Kinostart: 10.05.2018

OT: Isle of Dogs (USA 2018)
Länge: 102 Minuten
Genre: Animation / Trickfilm
Regie: Wes Anderson
Drehbuch: Wes Anderson, nach einer Geschichte von Wes Anderson, Roman Coppola, Jason Schwartzman und Kunichi Nomura
Darsteller: Originalstimmen: Bryan Cranston, Koyu Rankin, Edward Norton, Bob Balaban, Bill Murray, Jeff Goldblum, Kunichi Nomura, Akira Takayama, Greta Gerwig, Frances McDormand, Akira Ito, Scarlett Johansson, Harvey Keitel, F. Murray Abraham, Yoko Ono, Tilda Swinton, Ken Watanabe, Mari Natsuki, Fisher Stevens, Nijiro Murakami, Liev Schreiber und Courtney B. Vance
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari Kobayashi, der 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi, allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird. 

Kritik

Kaum ein Regisseur dreht seine Filme so extrem verspielt wie Wes Anderson. Auch mit ISLE OF DOGS – ATARIS REISE ändert sich das nicht. Zum Glück…

Egal welchen Film des Regisseurs man sich aussucht, immer sticht als Erstes die überbordende Fantasie hervor. Der Detailreichtum den Anderson ans Licht führt, ist immer wieder überwältigend. Nun hat sich Anderson nach DER FANTASTISCHE MR. FOX zum zweiten Mal der Stop-Motion-Animation gewidmet. Aber anders als die Aardman-Studios, die gerade erst mit ihrem Steinzeitabenteuer EARLY MAN zu sehen sind, geht es in ISLE OF DOGS – ATARIS REISE eher ernster zu, obwohl es trotzdem immer mal wieder etwas zu Lachen gibt. Dieser Film richtet sich ganz klar an ein erwachsenes Publikum. 

Das beginnt bereits mit dem Titel, der rein phonetisch betrachtet auch noch etwas anderes bedeutet. Anderson verbeugt sich mit seinem Film vor so vielen Dingen, sei es die Liebe eines Jungen zu seinem Hund, der Schönheit des japanischen Filmemachens, der Treue und dem Edelmut von Haustieren oder dem Mut machenden Heldentum der Schwachen und Übersehenen. ISLE OF DOGS – ATARIS REISE ist ohne Zweifel ein wahres Meisterwerk der Kreativität. 

Und wenn man sich dann noch den Aufwand vor Augen führt, der für eine solche Stop-Motion-Produktion erforderlich ist, dann kann man nur voller Demut den Hut ziehen. Und natürlich diesen wunderschönen Film genießen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde.

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Filmplakat

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